2013-10-13 Yosemity Park:

Heute führt uns eine dreieinhalbstündige Fahrt zum Yosemite Park. Natürlich sind alle gespannt, was uns dort erwartet. Denn es  ist immer noch nicht klar, in wieweit der Nationalpark wegen der Haushaltskrise betrieben wird.
Unterwegs sieht man etwas von der wechselhaften Landschaft Kaliforniens.

131013_Ölförderung
Zuerst, in der Nähe von Bakersfield, pumpen noch „Donkeys“ Öl aus der Erde,

später wird die Landschaft öder und nur spärlicher Bewuchs ist sichtbar. Im Herbst ist es hier sehr trocken.
Es gibt Landwirtschaft

131013_Weinbau
mit Weinbergen,

131013_Obstplantage
Obstbäumen, Mais und Baumwolle.
Die Weinberge und Felder müssen sicher bewässert werden.

131013_Milchkuhhaltung
Auf manchen Farmen wird Milchviehzucht betrieben.
Es verwundert uns sehr, dass die Kühe hier nur ein großes Dach zum Unterstellen, einen langen Futtertrog und ein eingezäuntes Feld völlig ohne Bewuchs haben. Anscheinend erhalten die Tiere ein Fertigfutter, denn man sieht weit und breit keinen Grashalm.

Wir legen eine Pause von einer knappen Stunde ein. Bisher haben wir kaum Rastplätze entlang der Highways gesehen. Unser Busfahrer weiß aber eine wunderbare Stelle, an der eine richtig schön gemachte altmodische Häuseransammlung im Stil eines Westerndorfs angelegt ist.

131013_Westernmarkt131013_Wolfgang
131013_Hühner131013_raststätte
Alles ist auf „Vintage Look“ getrimmt. Darin sind Geschäfte und Imbissläden eingerichtet, in denen sich jeder für die nächsten Stunden eindecken kann. Wer sich für „die alten Zeiten“ interessiert, hat es schwer wieder wegzukommen.

131013_LanschaftNaheYosemite
Kurz vor dem Ziel wird die Landschaft hügeliger und der Baumbewuchs dichter. Immer wieder sind Felsen sichtbar.

An der Tenaya Lodge angekommen, treffen wir unsere Trucker Roland und  Holger wieder. Sie sind den selben Weg gefahren, müssen aber ein Tempolimit von 55 Meilen pro Stunden einhalten.  Sie tun im Hintergrund einen so wertvollen und unverzichtbaren Dienst. So wie die beiden Reiseleiterinnen Jennifer und Jill, die ständig bei der Reisegruppe sind und für alle Fragen zur Verfügung stehen und immer wieder kurzfristige Programmänderungen organisieren müssen. So sind wir hervorragend betreut. Die beiden geben alles, obwohl sie seit Tagen von Erkältungen geplagt sind.

131013_TenayaLodge 131013_TenayaLodgeaußen
Das neue Hotel verschlägt ein wenig die Sprache. Die Anlagen, Häuser und die Einrichtung bilden ein rustikales und sehr stilvolles Ambiente.

Die Temperaturen sind hier deutlich niedriger als zuvor. Jetzt werden lange Hosen und Hemden, teilweise Westen und Jacken getragen. In der Empfangshalle und auf der Terrasse sind Feuer entzündet.
Man genießt es, etwas Zeit und weniger Reize zu haben.
Einige machen einen Spaziergang, manche schreiben Postkarten, man sitzt am Kamin, schwimmt eine Runde im Hallenpool, in der „Haifischbar“ werden bei einem Bier Geschichten ausgetauscht und Späße gemacht.

131013_TenayaLodge3131013_Postkartenschreiber
131013_Schwimmbad131013_Kamin
In der Lobby steht ein Flügel, der von einigen Musikanten angespielt wird.

131013_MarkusBaldermann_Flügel
Markus Baldermann am Flügel (Foto Kerstin Stumpf)

131013_TenayaLodge_Abendessen
Zum Abendessen gibt es Gutscheine. Trotzdem schlagen die Kosten für das Gedeck, die Bedienung und die Mehrwertsteuer ganz schön zu Buche. Die Speisekarte beinhaltet gute Speisen, die aber auch ihren Preis haben. Vorsicht und Mitrechnen ist hier angesagt.

So klingt ein weiterer  schöner Tag in den USA aus.

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