2014-10-05: Benefizkonzert zugunsten Unwetterbetroffener im Appel- und Moscheltal

Eine Idee mit weitreichender Wirkung:

Sehr interessant, wie moderne Medien eine besondere Hilfsaktion in die Wege leiten kann.

Seit der USA Reise haben sich verschiedene Mitreisende in einer „WhatsApp Gruppe“ namens „nach USA ist vor USA“ zusammen geschlossen. Hier werden Kontakte gepflegt, spontane Treffen vereinbart (Plätzchenbacken, Flammkuchenabend, …), oder aktuell Neuigkeiten über die Unwetterkatastrophe am Donnersberg ausgetauscht.
Dabei ergibt sich die Idee, ein Benefizkonzert zugunsten der Betroffenen Menschen zu organisieren.
Man fragt bei den beiden Dirigenten nach, berät sich mit den Vorständen. Und schon ist eine Flamme entzündet.
Die Idee konkretisiert sich und es soll ein Ort für das Konzert gefunden werden: Obermoschel, Rockenhausen, …?
Nach Rücksprache mit dem Verbandsgemeindebürgermeister ist man der Meinung, in Rockenhausen konzentriere sich schon einiges.
Ob Kirchheimbolanden bereit wäre? Aber die Stadthalle ist kurzfristig belegt.
Kurz darauf eine Zusage für die Nutzung und Ausstattung des Römerplatzes für Sonntag, 05.10.14.

Nun beginnt die intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb einer Woche: Sponsoren gewinnen, einen Lieferanten für die Mittagssuppe finden, um Kuchenspenden werben.
Michaela und Sascha Schläfer lassen ihre Kontakte spielen. Sonntag 11:00Uhr ist alles super vorbereitet. Das Konzert kann noch bei leichtem Frühnebel beginnen. Aber mit den ersten Stücken des Akkordeonorchesters Keiper kommt die Sonne durch.
Durch die Musik lassen sich viele Menschen anlocken, so dass zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt werden.
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Die Gesangvereinskapelle kann wie immer mit ihrem bunten Repertoire begeistern.
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In kurzen Pausen sind namhafte Vertreter der Politik am Mikrofon und werben um Unterstützung für die Menschen.

Günter Kern (Staatssekretär der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung)

Winfried Werner (Landrat des Donnersbergkreises)

Simone Huth-Haage (Landtagsabgeordnete des Donnersbergkreises und Mitglied des Kreistages)
Sie setzt sich für die Opfer des Unwetters ein:
Unwetterkatastrophe am Donnersberg
Finanzielle Hilfe für Unwetteropfer

Klaus Hartmüller (Stadtbürgermeister Kirchheimbolanden)

Karl-Heinz Seebald (Stadtbürgermeister Rockenhausen)

Michael Cullmann (Verbandsgemeindebürgermeister Rockenhausen)

Elmar Funk und Dr. Jamill Sabbagh (Donnersberger Initiative für Menschen in Not eV)
Dieser Verein verdient, etwas genauer beschrieben zu werden.
Der Verein hilft im Donnersbergkreis und international, wo Hilfe nötig ist.
> Ein Arzt ruft an und berichtet, dass ein gehbehinderter Patient zweimal pro Woche mit Krücken von Bolanden zum Arzt in die Stadt humpelt. Daraufhin wird ein Taxidienst für den Mann organisiert und die Bezahlung geregelt.
> die Aktion „alt, arm und allein“ wird unterstützt
> in Übersee wird Straßenkindern geholfen
> bei den Elbhochwassern 2002 und 2004 konnten 1,75 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden
> im Jahr 2013 wurden im Donnersbergkreis 75.000Euro direkt in Form von Gutscheinen und Bargeld an bedürftige Familien mit Kindern und Alte Menschen weitergegeben
> aktuell bemüht man sich um Spenden für die beiden Katastrophen im Appel- und Moscheltal
Ziel der Initiative ist es, Menschen persönliche Hilfe zukommen zu lassen. Anträge können von Verwandten oder Nachbarn Betroffener gestellt werden.

An diesem Tag wurden von der Initiative 3.900Euro gesammelt.
Damit stehen aktuell ca. 80.000Euro für die Betroffenen zur Verfügung.

Über den Verkauf des Eintopf, Getränke, Kaffee und Kuchen konnten 1.500Euro durch die beiden Orchester eingenommen werden.
Vielen Dank an alle Helfer, Musiker, und die Sponsoren:
– Borg Warner Turbo Systems
– Bäckerei Barbarossa
– Bäckerei Brand
– Bäckerei Schmidt
– Bäckerei Steingass
– eigenART events
– Fundgrube Kirchheimbolanden
– Gaststätte „zur Mälzerei“
– Schreiner’s Durstlöscher & Co
– Stadt Kirchheimbolanden

Zum Abschluss der Veranstaltung werden noch drei gemeinsame Stücke präsentiert. Soviele Musiker passen nicht auf die Bühne. Es wird lange nach einer Zugabe geklatscht.
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Die Mitarbeiter der Stadt haben schnell wieder den Platz aufgeräumt und Bühne, Tische und Bänke weggeräumt.
Abschluss einer gelungenen Aktion.

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