Krk – Berichte der Reise in der Presse

  • 01.10.18 Rheinpfalz:
    Rockenhausen sorgt für „Nordpfälzer Invasion“ in der kroatischen Partnergemeinde Krk

    Fast 100 Gäste aus Rockenhausen haben sich auf den Weg gemacht in die kroatische Partnergemeinde Krk. Foto: KNOLL
    Fast 100 Gäste aus Rockenhausen haben sich auf den Weg gemacht zur kroatischen Insel Krk. Foto: Knoll
    Die kroatische Insel Krk dürfte sich momentan einer regelrechten Nordpfälzer Invasion ausgesetzt sehen. 98 Teilnehmer aus Rockenhausen und um Umgebung haben sich am Freitag und Samstag mit unterschiedlichen Transportmitteln auf den rund 1.000 Kilometer langen Weg zur Partnergemeinde der nordpfälzischen Stadt gemacht. Den Kern der Delegation, die bis Samstag in Krk bleiben, bilden die Gesangvereinskapelle und das Akkordeon-Orchester Keiper. Die beiden befreundeten Ensembles aus Rockenhausen, die schon mehrmals gemeinsam auf Auslandstournee waren, werden als Höhepunkt am Freitagabend ein Konzert auf dem Marktplatz des kroatischen 7.000-Einwohner-Städtchens geben.
    |bke/kra

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Krk – Rockenhausen: eine Partnerschaft

Hier ein paar links, die die Entstehung der Partnerschaft beleuchten.

Krk – Rückreise

Auch eine Woche ist keine lange Zeit – jetzt geht’s zurück.
Krk, wir erinnern uns gerne an:
– die schönen Begegnungen
– die super Landschaft
– das Essen vom Buffet
– und natürlich an eins der beeindruckendsten Konzerte

Was uns in der Nordpfalz etwas fehlt: Wasser,
das gibt es hier in Kroatien.

Urlauber, kommt und genießt es.

„Iwwer siwwe Brigge musche geh …“
Über die hier – die Brick no Krk bestimmt 🙂

Krk – Ausklang mit Konzert

Spannung liegt in der Luft, wie es heute Abend werden wird:
– 20:00Uhr: Konzert Gradzke glazbe Krk
– 20:30Uhr: offizieller Programmteil mit Bezug auf Partnerschaft
– 21:00Uhr: Konzert der beiden Orchester aus Rockenhausen
– 22:45Uhr: Live Musik

Hier kündigt die Website der Gemeinde Krk das Konzert an.


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Plakate sind in der Stadt und im Hotel platziert.

Vor der Abfahrt der Instrumente zur Konzertlocation fühlen einige erste Regentropfen.
„Was, es soll Gewitter geben? Na toll.“

Autos fahren, viele laufen etwa 15 Minuten.

Dann Aufbau und Anspielen von zwei Stücken. Es ist schon dunkel.

Zum Auftakt spielt die Krk Blaskapelle. Es geht alles so schnell.


Grußworte der beiden Bürgermeister von Krk und Rockenhausen, jeweils übersetzt.
Karl-Heinz Seebald betont in seiner kurzen Rede:
„Wir haben im Rahmen der Partnerschaft schon Kunstausstellungen, einen internationalen Jugendaustausch und verschiedene Besuche gemacht.
Wir haben das Beste was wir musikalisch in Rockenhausen haben hierher geschickt. Hören Sie die beiden Orchester und pflegen Sie die Partnerschaft.“

Im Folgenden ein paar Eindrücke des Konzerts:


Karl-Heinz Seebald: „Sie waren wunderbare Botschafter, vielen Dank.“

Anschließend spielt eine kroatische Band Livemusik und begeistert mit Pop, Soul und Blues.
Es ist eine entspannte, gute Stimmung auf dem Platz, umgeben von historischen Gebäuden.
 

Wir wurden auch von anderen Touristen beobachtet und wahrgenommen.


Spaziergang nach Krk


Unterwasser Perspektive vom Semi-Submarine.
Die Brandbarben mögen uns und begleiten das U-Boot als Schwarm.


Noch einmal das reichhaltige Buffet genießen,


ein schönes Restaurant, wir werden es vermissen.

Krk – Weinprobe in Vrbnik

Der heutige Reiseführer Damir lässt beim Erzählen über die Tiere Kroatiens ein Foto im Bus herumgehen.
Es zeigt

links: seinen Bruder mit Tochter
rechts: Damir
Mitte: ein blauer Hai, den sein Bruder in der Kvarner Bucht gefangen hat.
Diese Tiere werden immer wieder hier gesehen.

Die Busfahrt nach Vrbnik dauert mit Umwegen, um ein paar markante Stellen zu zeigen nur etwa eine 3/4 Stunde.


Eine schöne Kulisse für ein Gruppenfoto. Heute passt die türkis Farbe perfekt zu Wasser und Himmel.


Die kleine Stadt auf dem Berg.


Gibt’s das wirklich?


So ein BLAU?


Hier gibt es eine sehr kleine Tür in den Ort, durch die wir nur in gebückter Haltung passen.


Mit nur 45cm Breite ist das die engste Gasse auf Krk. Zum Glück ist Kai vorher aus seinem Rollstuhl ausgestiegen.


In Vrbnik ein modernes Lokal für die Weinprobe


Hübsch gedeckte Tische sind für uns vorbereitet.
Gemütlich nehmen wir nach dem Feigenschnaps zur Begrüßung
drei Weine:
– Weißwein: Vrbnička žlahtina
– Rotwein:  Gospoja
– weißer Süßwein: Vrbnička Toljanić

– dazu: Pršut, (Luftgetrockneter Schinken) und Käse

Als krönenden Abschluss muss noch die Hymne auf RockTown gesungen werden.


noch’n Gruppenfoto (ähnlich dem legendären Foto vor der GoldenGateBridge 2013


s‘ Chörche macht a noch e Bild

 

 

 

 

Wer mehr über Krk lesen möchte:
hier ein Flyer über die Attraktionen der Insel.

Krk – mit dem Schiff zur Insel Rab

Heute werden wir von Marina durch den Tag begleitet. Der Name ist Programm, denn wir werden eine Schifffahrt zur Insel Rab machen.

Sammlung in der Lobby,


zu Fuß zum Hafen in Krk


Blick vom Schiff zurück Richtung Krk


Das Schiff hat drei Ebenen, die alle von uns erkundet werden


Der Blick Richtung Süden ist faszinierend:
– die Sonne
– ihr funkelndes Spiegelbild auf der Wasseroberfläche
– blauer Himmel fast ohne Wolken
– blaues Meer
– nur wenn ein anderes Schiff, Segelboot oder Yacht kreuzt, verstärken sich die Wellen

Dann werden wir auf 280 in der Adria beheimatete Delfine aufmerksam gemacht, von denen man mit etwas Glück ein paar zu Gesicht bekommt.


Wir haben ein bisschen Glück, einige dieser Meeressäuger begleiten unser Schiff und springen immer wieder aus dem Wasser.


Das Schiff dreht eine Extrarunde um die Beobachtung etwas länger zu ermöglichen.


Man kann nicht nur konzentriert die Wasseroberfläche nach Delfinen absuchen.
Mal abschalten und entspannen tut gut.


Nach etwa zwei Stunden Fahrzeit ist die Insel Rab mit der gleichnamigen Stadt erreicht.


Zuerst machen wir nochmal ein Gruppenfoto


und erhalten jede Menge wissenswerte Informationen über die Stadt


die Geschichte


die Vegetation


einen kurzen Einblick in Meeresbiologie


Dann können wir noch eine schöne Zeit nach eigenem Belieben verbringen


Zum Beispiel die Füße ins bis dahin klare Wasser stellen, wie „die drei von der Tankstelle“
„Ach, jetzt sinns vier“


eine Sandburg bauen


Steine über’s Wasser springen lassen,
an der Strandbar gemütlich etwas trinken,
Souvenirs einkaufen,
Eis essen, …

Zurück am Schiff wird uns entsprechend vorheriger Meldung ein Salatteller mit gegrillter Makrele oder ein Putensteak serviert.

Dadurch wird die Rückfahrt etwas kurzweiliger.


Heute haben wir auch endlich das Schild „Rockenhausen 1004km“ entdeckt, das an einer Nebenstraße in ca. 4m Höhe angebracht ist.


Auf dem Fußweg vom Hafen zum Hotel wieder die intensive Lichtspiegelung der tiefstehenden Sonne auf dem leicht gekräuselten Wasser.


Das lädt viele ein, noch einmal ins Wasser zu springen, und das Nass zu genießen.

 

Krk – Plitvicer Seen


Krk bei Sonnenaufgang

FRÜHstück schreibt sich heute groß, da schon um 8:00Uhr die beiden Busse für eine längere Bustour zu den berühmten Plitvizer Seen vor der Tür stehen. Diese gehören zum ersten und größten Nationalpark Kroatiens, der auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO steht.


Hier Bus 2 bei Überfahrt der Krk Brücke Richtung Rijeka

Im Bus:

„Mer wollden geschdern Owend nochwas dringe, wuschden awwer net was. Habbisch de Kellner gefrood, was sei Lieblingsgedränk is. Ich kann net widderhole, was er empfohl hod. Awwer das hab ich beschdellt.Es war e Schwarzbier. Oer, was e Gebräu. Beim erschde Schluck wusst ich wie alt ich bin. Beim nekschde hab ich iwwer kreiz geguckt. Isch wääs, warum er das gebrung hodd. Der wollt frieh Feierowend mache.“

Die Reiseleiterin erzählt mit einem Witz, wie sparsam Kroaten sind:
„EinKroate hat einen schottischen Freund und besucht ihn in Schottland. Zur Begrüßung erhält er einen Kaffee, der aus einer gemahlenen Bohne gebrüht ist. Er wundert sich.
Als im nächsten Jahr der Schotte seinen kroatischen Freund besucht, bekommt er zur Begrüßung eine Tasse heißes Wasser. Auf die Frage, was es damit auf sich hat, sagt der Kroate: „Dein Kaffee letztes Jahr war so stark!“

Weiter erklärt sie „Unser Busfahrer ist eine Frau, eine Expert. Manchmal, sie hat Schnaps für die Reisegäste, dann sie sind relaxiert.“ „Mit Schnaps lösen wir Kroaten alle Probleme: Honigschnaps hilft gegen Erkältung, meine Oma reibt sich mit Kräuterschnaps die Gelenke ein, Feigenschnaps …


Unsere Küstenstraße wird vom ADAC als schönste Küstenstraße Europas benannt. Wir sehen einige Wellen auf dem Meer, die durch den Bora so aufgewühlt werden.


Auf der gegenüberliegenden Nordseite der Insel Krk sehen wir den Küstenstreifen, der durch die rauhe, salzhaltige Seeluft kahl und unbewachsen ist.


Hier verläuft der 45. Längengrad, also befinden wir uns auf halber Höhe zwischen dem Nordpol und dem Äquator.


Hier ist auch in Senj die Festung Nehaj aus dem 16. Jahrhundert.


Spuren der Konflikte auf dem Balkan der 90er Jahre sichtbar


Zum Zeitvertreib wird aus einem Geldschein ein Origami Schmetterling gefaltet.
„Das iss kää Schmetterling, das iss e  Falter“

Um den ersten Hunger zu bewältigen, werden „Kekse mit Cerealien“ herumgerecht.
„Mh, die sinn richtisch gut! Do hodd mer noch e halb Schdunn dro.“
„Die siehn zwar aus wie vebrennt, schmeggen awwer gut“
„Was?“
„Du musch emol Pälzisch Nohilfeschdunn nemme.“
„Also angebrannt wird in Kriesfeld Ogebrennt gesproch, in Kusel ANgebrennt, unn in Roggehause saad mer Ogebrennt.“
„Un die Steigerung iss:
ogebrennt > ingebrennt > vebrennt > abgebrennt“
„Insolvent!“
„Odder ganz ääfach Schwarz“


Wir biegen von der Küstenstraße ab, und die weitere Fahrt führt durch scharfe Serpentinen auf ein Plateau, etwa 500 bis 700 Meter über NN. Es ist den bewölkt und die Außentemperatur liegt bei 2-5°C. Bergrücken sehen durch die Busscheiben sehr reizvoll aus.


Unser Weg durch den Park:



Anstehen für Fotos an den schönsten Aussichtspunkten


Selfies





oder Fotos vor reizvollem Hintergrund


Auch Kinder kommen auf ihre Kosten


zwei kurze Fahrten mit Fähren


Das Chörche singt ein Lied

 


Da die Menschen in der Kargen Bergregion von Landwirtschaft leben, wird hier Käse und Honig produziert, sowie Schnäpse aus Kirsch, Pflaume, Honig, Feige, …
An einem Gehöft können lokale Produkte erworben werden


Bei der Rückfahrt, ein wunderschöner Sonnenuntergang (schwer aus dem fahrenden Bus zu fotografieren)

Krk – Tag zur freien Verfügung

Heute gibt’s nicht viel zu schreiben. Vielleicht können einige Fotos die Impressionen wederspiegeln:


Saftbar beim Frühstück


Frühstück mit Weitblick


Goldbraune, knackige Brötchen


Warten bis der Spaziergang beginnt


Eine Spieluhr mitbringen? Aber welche Melodie?


Eine Fahrt mit dem „Red Submarine“ und durch die Unterwasserbullaugen Fische betrachten


Imbis im Secret Garden


Spaziergang durch Blind Alleys und enge Gässchen


moderne Architektur der Konzert Turnhalle trifft hier auf Mittelalterliche Kirchen


viele nette Lädchen laden zum Bummeln ein

 


Einfach am Pool Spaß haben

Die Gesangvereinskapelle hat sich verabredet, 17:00Uhr in der Bucht eine kleine Generalprobe vor dem Konzert zu machen.
Die Instrumentalisten packen und ziehen los.
Notenständer aufgebaut, Instrumente auspacken und los geht*s.

Ganz schnell sammeln sich Zuhörer. Stimmung kommt auf und ein Stück nach dem anderen wird aufgerufen, Noten aufgelegt und mit Begeisterung gespielt.

Vor dieser Kulisse macht es Riesenspaß, selbst die Akustik ist gut.












Dann singen Thorsten und Klaus „Hey Rocktown“ mit.


Sarah kommt dazu, „Über 7 Brücken“, Rockeheiser Fresser“, „Atemlos“, „PUR Medley“ und andere werden mit Elan und großer Begeisterung gesungen.


Als Marco etwas verspätet auftritt, tritt er wie eine „Diva“ auf.
„Mensch mirr singen uns schunn e halwie Schdunn die Seel ausem Leib, dass die Leit e bissje klatschen. Unn du kummsch zu speet, awwer all sinn ausem Heisje.“
„Ja dass musst ich mer hart erarweide. Ich merk halt, dass ich älder wer. Ich brauch länger im Bad.“
Jetzt sind die SängerInnen bereit für „Sexbomb“.


So wird die Probe zu einem Spontankonzert mit Niveau und Superstimmung.
Als die Regentropfen größer werden, wird zum Abschluss „It’s raining man“ gespielt. So können gerade noch die Noten und Instrumente vor dem Regen in Sicherheit gebracht werden.

Nach dem Abendbuffet spielt unser Busfahrer als Alleinunterhalter auf.

Krk – Busrundfahrt Insel Kosljun Dobrinj

Es gibt ein perfektes Frühstück mit Buffet für jeden Geschmack, sogar „local & healthy “, teilweise mit Tisch im Wintergarten mit Buchtblick.

Wir haben die Wahl im Partybus 1 oder der Seniorenkutsche zu fahren. Die Reiseleiterin begrüßt uns „reisende Engel“ bei entsprechend lachendem Himmel. Ihre Freunde nennen sie „Radio Ingrid“ was wir im Laufe des Tages durchaus verstehen können, erzählt sie uns doch fast ohne Pause alles Wissenswerte über Krk.

„Amerikaner reisen, um de Welt zu sehen“ klärt sie uns auf. „Japaner dagegen wollen reisen, um zu fotografieren. Deutsche sind unterwegs, um zu sehen, ob das Programm korrekt durgeführt wird.“ Aha, deshalb erfahren wir bei jeder Etappe in Minuten und Sekunden, wie lange es dauert.

Bei einem Krk Rundgang lernen wir, dass Krk die größte Stadt auf der Insel Krk ist, eine von 30 Inseln in der Adria Bucht, die zweitgrößte der insgesamt 1246 Inseln Kroatiens. Nur 46 davon sind dauerhaft bewohnt.

Wichtigster Wirtschaftszweig Kroatiens ist der Tourismus. Ansonsten wird Landwirtschaft betrieben.  Oliven werden Ende Oktober geerntet, wobei dann die ganze Familie gefragt ist. Kinder, Freunde und Verwandte müssen bei der langweiligen Handarbeit helfen. Netze werden unter den über dreißig Jahre alten Bäumen ausgelegt, dass auch herabfallende Früchte gesammelt werden können. Jüngere Bäume tragen noch keine Früchte, der älteste Olivenbaum der Insel hat schon 1300 Jahresringe. Bei Feigenschnaps arbeiten die Mannschaften bis zum Abend. Die Oliven müssen noch am selben Tag bei maximal 26° gepresst werden. Ein Baum trägt 20-30kg Oliven. Daraus können 2-3 Liter Olivenöl gewonnen werden. Das „goldene Tröpfchen“ ist so gesund, dass man bei regelmäßigem Verzehr „solange lebt, bis man stirbt.“

Feigenschnaps ist ein Produkt der Feigenbäume, die meist zwischen den Olivenbäumen wachsen. Außer frischen Feigen, werden auch „lässt man auch Früchte auf holzige Brett trocknen. Verpackt mit Lorbeerblätter als Konservierung sind sie gut haltbar.“ Auf dem steinigen Karstboden gedeihen beide Baumarten und sorgen für wichtigen Schatten für die Kräuter am Boden. Wilde Arten von Salbei, Thymian und Basilikum sind wertvolle Nahrung für die teilweise freilaufenden Schafe. Neben Herdenschafen, die von Hirten betreut und täglich mit Glöckchen zum Melken herbeigerufen werden, sind die freilaufenden Schafe manchmal monatelang auf den unbewohnten Inseln sich selbst überlassen. Mit 130.000 Tieren sind sie gegenüber 17.000 Inselbewohnern glatt in der Überzahl. Das Fleisch der Lämmer ist durch die wilden Kräuter sehr aromatisch. Häufig sieht man entlang der Straße niedrige Trockenmauern aus aufgeschichteten Kalksteinen. Diese wurden vom Boden aufgelesen, um die Grundstücke voneinander zu trennen, und den Schafen ihre Weidebereiche zu begrenzen. Im Hochsommer dienen sie den Tieren auch als Schattenspender, im Frühjahr und Herbst Schutz gegen den Bora.

Bora ist ein heftiger Wind. Wenn der weiße Bora weht, „hängen die Metzger die Schinken in die Bäume. Die salzige Luft lässt sie trocknen und verleiht dem Prscut seinen würzigen Geschmack.“

Neben verschiedenen Möven und Entenarten, leben auf Krk auch 80 Weißkopfgänsegeier Paare. Als Jungtiere machen sie „Urlaub in Griechenland und Österreich“, kehren dann nach Krk zurück. Paare bleiben lebenslang zusammen und brüten auf unbewohnten Inseln.

 

Vom Fischerdorf Punat steht für acht Minuten, 10 Sekunden eine Schifffahrt zur Klosterinsel Kosj an. „Wichtigstes kroatisches Wort ist „pomoći „ =„Hilfe“, da die Fähre Titanic heißt. „Die Haie freuen sich über unseren Ausflug, heute“.

Das Kloster auf Kosj war im 18. Jahrhundert von Benediktinern nach ihrem Motto „bete und arbeite“ geführt. Es wurde Fischfang, Schaf-, Ziegen- und Eselszucht betrieben. Und ein gutes Bier gebraut. Daneben wurde in Salinen wertvolles Sals gewonnen, das den Frankopani half, in Rom politische Ziele zu erreichen. Außerdem wurden die in den Wäldern reichlich lebenden Marder gejagt, deren Felle als Zahlungsmittel für Steuern akzeptiert wurden.

 

Wir konnten ein bisschen Bau- und Lebensweise auf der Insel im Museum kennen lernen. Außerdem beeindruckende Exponate von Muscheln, Schnecken und anderen Meeresbewohnern.

Mit der Fähre zurück auf Krk, fahren wir nach Dobrinj, einem verwinkelten Dorf mit einer Schänke. Vor ihr sitzen viele junge Männer und singen mehrstimmig zur Gitarre, gut klingt das.
Wir erfahren noch von Radio Ingrid, dass dieser Ort seit dem Jahr 2000 durch den österreichischen Künstler Peter Infeld eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Er kaufte in den 1990er Jahren ein Patrizierhaushaus mit 400 m°2 und renovierte es aufwändig mit Materialien aus Österreich im Stil einer Galerie. Seitdem werden hier Kunstwerke aus der reichhaltigen Sammlung der Familie Infeld der Öffentlichkeit gezeigt.

Nur wenige Meter weiter eröffnet sich uns plötzlich ein umwerfender Blick auf die Bucht und die Berge des gegenüber liegenden Festlandes. Hier muss man Fotos schießen.

 

Ingrid wagt eine steile Behauptung als sie sagt „Wir essen hier viele Oliven und trinken Slivovitz. Was schätzen Sie, wie alt ich bin?“ Ihr Kollege Nenad aus dem Partybus antwortet schnell „80“, Ingrid darauf „und Nenad ist 85“. In diesem Moment beginnen die Glocken am Turm über uns zu lauten, und jede Diskussion ist unmöglich.

 

Zurück am Hotel, wollen etliche noch in der Bucht schwimmen gehen.

 

Andere sitzen lieber mit einem Glas Pan (Krk Bier) an der Strandbar und genießen die Aussicht mit trockenen Füßen. 

Das Abendessen stellt mal wieder vor schwierige Entscheidungen: Fischgericht, Fleisch oder eher Pizza? Es gibt soviel Auswahl, und alles duftet, sieht lecker aus und schmeckt mindestens phantastisch.

Die Livemusik schließlich macht noch richtig Laune, mit bekannten Hits bis hin zu „Rock-Town“ singen die meisten gerne und laut mit.
Als Marco „Purple Rain“ singt, explodiert die Stimmung. Nun übernimmt er das Musikprogramm mit Thorsten und Sarah begeistert mit „I will survive“

ROK 2 KRK – eine neue Reise der beiden Orchester

Diese Reise geht ein bisschen anders:
von den Mitreisenden sind je etwa ein Drittel mit Privat PKW, per Bus, bzw „Flieger“ unterwegs. Die Flugreisenden können heute früh als letzte aufbrechen.
Kai lässt sich zu seinem Geburtstag gratulieren. Er durfte am Morgen schon einige Geschenke auspacken. Ohne Feier mit Freunden startet er mit großer Gesellschaft nach Krk.

Die Flugreservierungen werden im Bus ausgeteilt: „Reihe 21, is das noch im Fliescher, odder uff’m Balkon?“

Jemand erinnert sich „Wääsche eigendlich, dasses schunn 5 johr her iss, dass mer in Ameriga warn? Unn schunn zwää Johr seit Pole? Wie die Zeit vegeht! Unn wohi fahrmer als nexschdes? Iss dann Rognac dran? Amm liebschde dede mer widder uff Ameriga fahre, odder?“

Marko musste noch seine Katze aus dem Koffer scheuchen, dass sie nicht versehentlich mit auf Reisen geht.

Jana und Sarah haben schon am Vormittag erste Fotos von Krk gepostet, nachdem sie mit als erste das Ziel erreicht haben. Sieht super aus.

In Frankfurt ist einiges los, denn heute ist der erste Herbstferientag.
Alle Warteschlangen sind länger als üblich, aber das Sicherheitspersonal ist sehr freundlich und alles klappt.
Check absolviert, geboardet, dann stehen auch wir nicht vor dem Flugzeug, sondern einem Bus, der uns dorthin bringt. Fast 15 Minuten Fahrt quer übers Rollfeld.

Oh, keine Lufthansa Maschine, sondern eine von Air Nostrum. Naja, jede und jeder findet Platz. Die Flugbegleiterinnen müssen noch eben eine schwarz-gelb gestreifte blinde Passagierin einfangen und nach draußen befördern. Wespen an Bord sind eher unerwünscht. Dann kann es losgehen.
Die Turbinen heulen auf und die Maschine beginnt zu rollen „schalde, hopp schalde unn Sprit spare!“ meint jemand hinter uns.
Als nach dem Austeilen der Sandwiches „Chicken or Cheese?“ die Flugbegleiterinnen ein weiteres mal den Gang entlang kommen, kommt die Feststellung „Aah, jezz kummd de Kaffee; e Schdiggelsche Grimmelkuche deedich aach nemme“ 🙂

Über den Alpen sind die Berge recht klar sichtbar. Man müsste das Fenster aufmachen können, um einen besseren Blick zum Fotografieren zu haben.

Nach der Landung in Zagreb sind es noch etwa drei Stunden Busfahrt:
durch viele Tunnels, überall Einblicke in eine reizvolle Bergwelt, über die Krk Brücke zum Ziel: „Hotel oberhalb einer Adriabucht mit phantastischem Swimmingpool. “

Wir werden mit lautem Hallo durch die Bus- und PrivatfahrerInnen begrüßt. Zimmer beziehen, und ein bisschen die Umgebung erkunden ist angesagt.


Es ist klasse: gerade geht die Sonne hinter Krk unter und spiegelt sich tausendfach funkelnd auf dem Wasser.
Felsen säumen die Bucht, Kiefern und Steineichen stehen entlang des Uferwegs. Man hat Blick auf das türkisfarbene Meer und es riecht würzig, fast überdeckt durch einen den Hunger herausfordernden Essensduft.

Das Hotel spendiert einen Sekt zur Begrüßung,

Kai und Beate wird ein „Happy Birthday“ gesungen und dann treffen sich alle am reich gedeckten Abend-Buffet bei lokalen Spezialitäten; das ist Urlaub.

SommerZeit – Blech trifft Taste

Gesangvereinskapelle und Akkordeonorchester konzertieren

Den Auftakt zum diesjährigen Festival „SommerZeit“ am Freitag 22.06.2018 20:00Uhr bestreiten die beiden größten Orchester aus Rockenhausen: Das Akkordeonorchester Keiper und die Gesangvereinskapelle. Gemeinsam versprechen sie mit einem bunten Strauß an Melodien einen unterhaltsamen Abend. Ob Klänge aus Japan oder New York, irische Melodien oder der klassische March – für jeden Geschmack ist bei diesem Cross-Over Konzert etwas dabei.

Das Konzert stellt dabei auch den Auftak zu der diesjährigen Konzertreise in die Partnerstadt Krk / Kroatien dar. Nach der großen USA Tournee im Jahr 2013 ist dies bereits die dritte gemeinsame Reise.

Die Gesangvereinskapelle Rockenhausen steht mit ihren rund 40 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Heiko Opp. Das im Jahr 1954 gegründete Orchester ist als wichtiger Kulturträger der Stadt Rockenhausen mit seinen Konzerttätigkeiten fester Bestandteil der Region. So lässt sich etwa das alljährliche Frühjahrskonzert seit langem nicht mehr aus dem Kulturkalender der Stadt wegdenken.

Das Akkordenorchester Keiper Rockenhausen mit seinen rund 25 Musikerinnen und Musikern begeistert mit seiner abwechslungsreichen Akkordeonmusik auf hohem Niveau und ist seit 1971 im kulturellen Leben der Stadt Rockenhausen fest verankert. So zeigt sich die hohe Qualität des Orchesters auch darin, das einige Spieler bereits sehr erfolgreich an Landes- und Bundeswettbewerben, sowohl einzeln als auch im Ensemble teilgenommen haben. Das Orchester steht unter der Leitung von Jürgen Dorsch. Aktuell hat Yasmin Eichler mit dem Prädikat „ausgezeichnet“ den rheinland-pfälzischen Akkordeon Musikpreis 2018 gewonnen und sich damit für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. (ps – aus: Wochenblatt 21.06.18)

 
 

 

Warum Töne erst mit Seele Musik werden – Frühjahrskonzert der Gesangvereinskapelle Rockenhausen führt in die Welt der Musicals

Von Carolin Walther (in: Rheinpfalz 26.03.18)

 

Am Samstag fand das traditionelle Frühjahrskonzert der Gesangvereinskapelle Rockenhausen statt. Unterstützt wurde sie vom Ensemble des Akkordeon-Orchesters Keiper. In diesem Jahr aber nicht im ,,musikalischen Wohnzimmer“, der Donnersberghalle, wie Heiko Opp bei seiner Begrüßung sagte, sondern in der VTR-Halle. Eine Terminüberschneidung war der Grund dafür. Aber auch der neue Aufführungsort hatte genügend Charme und eine gute Akustik, um dem hochwertigen musikalischen Programm gerecht zu werden.

Ganz traditionell eröffnete das Jugendorchester unter Leitung von Annika Geib die sehr gut besuchte Veranstaltung, die dieses Jahr unter dem Motto ,,Musicals“ stand.

Bekannte Melodien verzauberten das Publikum und wurden mit tosendem Applaus bedacht. Unter den begeisterten Zu schauern begrüßte Dirigent Heiko Opp auch die Pfarrer Horbach und Gaul sowie Stadtbürgermeister Karl-Heinz Seebald, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rockenhausen, Michael Cullmann, und Landrat Rainer Guth. Cullmann ehrte in seiner Funktion als Vorsitzender des Musikkreises Donnersberg einige Musiker und Musikerinnen für ihr Engagement in der Musik und beglückwünschte junge Menschen zu bestandenen D-Prüfungen.

Durch das Programm führten Mitglieder des Jugendorchesters und Bernd Fetzer. Mit vielen  Anekdoten stimmte er die Zuhörer auf die Stücke ein. Er hatte sich zum Beispiel die Mühe gemacht und die Töne des Stücks ,,Schweizerische Rhapsodie“ gezählt, das das Ensemble des Akkordeon-Orchesters zum Programm beisteuerte. 810 waren es, verteilt auf etwa vier Minuten. Die Herausforderung war allerdings, dass das Stück nicht konstant in einem Tempo gespielt wird. Die Rhapsodie begann langsam, mit langen Tönen und steigerte sich stetig in Lautstärke und Tempo. So entstanden Passagen, die weit mehr als die von Fetzer errechneten drei Töne pro Sekunde hatten. Musik lässt sich aber eben nicht berechnen. Rein technisch gesehen sind Töne Schallwellen in einer bestimmten Frequenz. Was sie zu Musik werden lässt, sind die Menschen, die auch ihr Gefühl und ihre Seele mit einbringen.

Mit Freude saßen die Musiker und Musikerinnen auf der Bühne und hauchten dem Stück Leben ein, gaben ihm ihren eigenen Stil mit. Es gab tolle Soli der verschiedenen Instrumentalgruppen und gar ein Gesangssolo aus den Reihen des Jugendorchesters zu hören. Einige Lieder wurden liebevoll mit Kostümen ergänzt. Beim ,,König der Löwen“ beispielsweise prangte ein großer Löwenkopf am Bühnenrand, begleitet von Affe, Zebra und Elefant.

Beim Hauptthema zum Musical und gleichnamigen Film ,,Rocky“ sah bestimmt jeder, der beides schon einmal gesehen hat, die Szene vor sich. Dramatisch stimmten die Blechbläser ein, der Spannungsbogen schwang sich bis zum bekanntesten Teil des Stücks. Warm und herzerweichend spielten die Holzbläser bei ,,You’ll be in my heart“ aus dem Musical ,,Tarzan“. Mit Hilfe der tollen Percussion und Stimmen kam echtes Dschungel-Feeling auf.

Das Akkordeon-Orchester Keiper spielte bekannte Melodien aus Klassik und Pop in einem Medley. An diesem Abend tanzten die Vampire durch die WR-Halle, der Starlight Express rauschte vorbei, und auch das Phantom der Oper war zugegen.

Am Ende durfte eine Zugabe fürs begeisterte Publikum natürlich nicht fehlen.

EHRUNGEN:

Für fünf Jahre aktive musikalische Arbeit: Aileen Busch, Aaron Buschmeyer;
Für zehn Jahre: Bernd Fetzer, Celina Schwab, Hannah Opp, Cedric Cullmann, Ester Masurat;
Für 20 Jahre: Simone Hemmer, Carolin Schneider, Annika Geib;
Für 30 Jahre: Alexandra Koch.
Bestandene Prüfung zum D1-Lehrgang: Ruben Buschmeyer;
D2: Ruben Buschmeyer; Laura Willenbacher, Lilli Knoll;
D5: Mara Niebling .

Frühjahrskonzert der Gesangvereinskapelle – Sa. 25. April 15 18:00Uhr

Samstag, 25. April 2015 18:00Uhr
Donnersberghalle Rockenhausen

Mitwirkende:
– Jugendorchester der Gesangvereinskapelle (Ltg. Heinz Gabelmann)
– Chor VielHarmonie, Hochstein (Ltg. Sonja Walther)
– Gesangvereinskapelle Rockenhausen (Ltg. Heiko Opp)

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Eintrittspreis: 6,- Euro , Jugendliche bis 14 Jahre frei

Westcoast News

Lust mal wieder einen der von uns besuchten Orte wieder zu sehen?
Hier gibt’s links zu einigen Livecams:

San Diego Pacific Terrace 

Grand Canyon Skywalk

Yosemity Park

San Clemente Beach

Las Vegas


Julia in Kanada

Auf Julias blog können Interessierte ihre Reise durch Kanda verfolgen.

Rancho Bernardo History Museum gets new volunteer director

San Clemente resident Jennifer Garey said she found the unpaid position attractive because “it’s what I want to do, all in one place” in reference to the museum’s efforts that include exhibits, disaster preparation and collection management.

Mann schenkt Obdachlosem seinen E-Book-Reader

Ein Geschäftsmann mit Herz schenkte einem Obdachlosen seinen brandneuen E-Book-Reader mit über 300 gespeicherten Büchern. Denn dieser besaß nur ein einziges Buch, das er immer wieder durchlas.

Ein Deutscher verzaubert Las Vegas

Der Magier Jan Rouven gilt als legitimer Nachfolger von Siegfried & Roy

Rodeo Drive in Beverly Hills: Eine halbe Meile Dekadenz

Er ist mehr als jede andere Straße ein Laufsteg: der Rodeo Drive in Los Angeles. Und wie jeder Laufsteg braucht auch die teuerste Shopping-Meile der Welt ihr Publikum – egal ob es hier einkaufen kann oder nicht.

Auch 2015 – extreme Dürre in Kalifornien

Ideen gegen Dürre – Kalifornien sucht hässlichsten Garten

Gouverneur ordnet Wassersparen an

Kultserie „FRIENDS“ wird 20.

Zehn TV-Staffeln lang wurde auf diesem Sofa geflirtet, gestritten, geliebt und gelitten. Jetzt gibt es das Möbel und das Café, in dem es steht, in Wirklichkeit. Das Central Perk aus „Friends“ hat in New York eröffnet – der Ansturm ist riesig.

Spektakuläres Foto vom Grand Canyon: Tanz der Blitze

Aus dem Grand-Canyon-Nationalpark dringt ein großartiges Foto: Einem US-Schweizer ist das beeindruckende Bild während eines Gewitters gelungen – zur Nachahmung nicht empfohlen.

Strandkünstler Andres Amador: Der Sandmann von San Francisco

Andres Amador verwandelt Strände in Kunstwerke. Die Muster, die er in den Sand harkt, hat das Meer innerhalb weniger Stunden wieder weggespült. Für den US-Amerikaner ist seine „Beach Art“ trotzdem von Dauer – und Sinnbild eines Lebensprinzips.

San Diego: Cruisen durch Kalifornien

Willkommen im von der Sonne verwöhnten San Diego, wo die weltweit renommiertesten Motorradjournalisten erstmals Gelegenheit bekamen, die neuen TRIUMPH Modelle Thunderbird Commander und Thunderbird LT zu fahren.

San Francisco: Belagerung im Valley

Weil das Internetbusiness blüht, explodieren Mieten und Preise in San Francisco. Der Zorn der Bürger entlädt sich in Protesten gegen Google, Apple und Co., die Lokalpolitiker sind ratlos.

09.08.2014: Flüchtlinge an der US-mexikanischen Grenze – Jenseits des Zauns ist die Zukunft

Am Horizont: Die Silhouette von San Diego, Kalifornien. Der amerikanische Traum ist in Sichtweite.

San Diego: Rätselhaftes dunkles Etwas verfärbt das Wasser

Ungewöhnliches Phänomen an der Küste von San Diego: Plötzlich färbte sich das Wasser dunkelblau. Doch typische Bewegungen zeigten, dass es sich offensichtlich nicht um eine Gewässerverunreinigung handeln konnte, sondern um etwas Lebendiges.

07.08.2014:  Kalifornische Rasen sind derzeit braun – wegen der anhaltenden Dürre. Anwohner bringen nun wieder Farbe in den Garten.

Weil im US-Bundesstaat Kalifornien eine andauernde Trockenheit herrscht, tünchen Gartenbesitzer den ausgedorrten braunen Rasen künstlich mit grüner Farbe.

04.08.2014: Wassermangel lässt Kaliforniens Berge wachsen

siehe Artikel bei „Die Welt“.

04.08. 2014: Kalifornien leidet massiv unter Trockenheit

siehe Artikel bei Proplanta ®

Die USA erleben derzeit die schlimmste Dürrekatastrophe ihrer Geschichte. Zahlreiche Flüsse und Seen im Westen des Landes sind bereits ausgetrocknet, Autowaschen und Blumengießen wird verboten. Die Wasserkrise verleiht dem laufenden Prozess der Wasser-Privatisierung eine neue Dimension.

Verbot fürs Autowaschen und Blumengießen

USA: Nestlé gräbt Indianern das Grundwasser in den Reservaten ab

siehe Artikel bei Süddeutsche.de

16.07.2014:Auf der Riesen-Rutsche – Sie flutschen durch San Francisco

«Urban Surfing»: Eine gigantische Wasser-Rutsche mitten in der Stadt San Francisco sorgt für Party-Stimmung. Sehen Sie selbst – im Video.

19.07.2014. Siegfried und Roy haben Nachwuchs

Siegfried (75) und Roy (69) begrüßen in ihrem „Secret Garden“ am Mirage-Hotel in Las Vegas drei neue weiße Löwen-Babys aus Südafrika!

15.07.2014: Kalifornien ändert Zulassungsbedingungen für selbstfahrende Autos

siehe Beitrag

Google Car ist seit 2010 mit entsprechenden Fahrzeugen auf der Straße: siehe Beitrag

Carsharing mit selbst fahrenden Autos: Daimler eifert Google nach

20.07.2014: „Promised Land“ – Ein neuer Hollywood-Film mit Matt Damon

Umstrittene Gasförderung in den USA: Kampf ums gelobte Land
Ein neuer Hollywood-Film mit Matt Damon in der Hauptrolle wagt sich an ein Öko-Reizthema: Fracking, eine umstrittene Fördertechnik, mit der Gas aus dem Boden gepresst wird. Schon jetzt befeuert „Promised Land“ die Debatte. Welche Gefahren birgt die neue Technologie für Natur und Mensch?

Sogar in Beverly Hills, Los Angeles wird in einem dicht bewahnten Gebiet mit der Fracking Methode Erdöl und Erdgas gefördert.

29.05.2014: 2015 feiert San Diego 100 Jahre Balboa Park

siehe Vorankündigungen

29.05.2014: Las Vegas hat das größte Riesenrad der Welt in Betrieb genommen

siehe t-online.de

16.05.2014: Solarprojekt Ivanpah – die größte Solarenergieanlage der Welt

Am 11.10.2013, auf dem Weg von Las Vegas nach Laguna Hills sahen wir rechts des Highway drei im Sonnenlicht gleißende Türme. Hier ein paar interessante Infos über das erstaunliche Kraftwerk.

Film über den Bau 2013

Spiegel-Online Bericht zur Eröffnung am 15.02.2014

Film über die Funktionsweise

08.04.2014: Kalifornien fürchtet „The Big One“

Jahrelang war es ruhig – jetzt wurde Los Angeles von gleich zwei kräftigen Erdbeben wachgerüttelt. Seitdem bangt Kalifornien: Sind das die Vorboten des lange erwarteten Mega-Bebens?

siehe Artikel bei t-online

Hier ein „Flug über die kritische Verwerfung in Los Angeles“

 

2014-10-05: Benefizkonzert zugunsten Unwetterbetroffener im Appel- und Moscheltal

Eine Idee mit weitreichender Wirkung:

Sehr interessant, wie moderne Medien eine besondere Hilfsaktion in die Wege leiten kann.

Seit der USA Reise haben sich verschiedene Mitreisende in einer „WhatsApp Gruppe“ namens „nach USA ist vor USA“ zusammen geschlossen. Hier werden Kontakte gepflegt, spontane Treffen vereinbart (Plätzchenbacken, Flammkuchenabend, …), oder aktuell Neuigkeiten über die Unwetterkatastrophe am Donnersberg ausgetauscht.
Dabei ergibt sich die Idee, ein Benefizkonzert zugunsten der Betroffenen Menschen zu organisieren.
Man fragt bei den beiden Dirigenten nach, berät sich mit den Vorständen. Und schon ist eine Flamme entzündet.
Die Idee konkretisiert sich und es soll ein Ort für das Konzert gefunden werden: Obermoschel, Rockenhausen, …?
Nach Rücksprache mit dem Verbandsgemeindebürgermeister ist man der Meinung, in Rockenhausen konzentriere sich schon einiges.
Ob Kirchheimbolanden bereit wäre? Aber die Stadthalle ist kurzfristig belegt.
Kurz darauf eine Zusage für die Nutzung und Ausstattung des Römerplatzes für Sonntag, 05.10.14.

Nun beginnt die intensive Vorbereitungsphase. Innerhalb einer Woche: Sponsoren gewinnen, einen Lieferanten für die Mittagssuppe finden, um Kuchenspenden werben.
Michaela und Sascha Schläfer lassen ihre Kontakte spielen. Sonntag 11:00Uhr ist alles super vorbereitet. Das Konzert kann noch bei leichtem Frühnebel beginnen. Aber mit den ersten Stücken des Akkordeonorchesters Keiper kommt die Sonne durch.
Durch die Musik lassen sich viele Menschen anlocken, so dass zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt werden.
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Die Gesangvereinskapelle kann wie immer mit ihrem bunten Repertoire begeistern.
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In kurzen Pausen sind namhafte Vertreter der Politik am Mikrofon und werben um Unterstützung für die Menschen.

Günter Kern (Staatssekretär der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung)

Winfried Werner (Landrat des Donnersbergkreises)

Simone Huth-Haage (Landtagsabgeordnete des Donnersbergkreises und Mitglied des Kreistages)
Sie setzt sich für die Opfer des Unwetters ein:
Unwetterkatastrophe am Donnersberg
Finanzielle Hilfe für Unwetteropfer

Klaus Hartmüller (Stadtbürgermeister Kirchheimbolanden)

Karl-Heinz Seebald (Stadtbürgermeister Rockenhausen)

Michael Cullmann (Verbandsgemeindebürgermeister Rockenhausen)

Elmar Funk und Dr. Jamill Sabbagh (Donnersberger Initiative für Menschen in Not eV)
Dieser Verein verdient, etwas genauer beschrieben zu werden.
Der Verein hilft im Donnersbergkreis und international, wo Hilfe nötig ist.
> Ein Arzt ruft an und berichtet, dass ein gehbehinderter Patient zweimal pro Woche mit Krücken von Bolanden zum Arzt in die Stadt humpelt. Daraufhin wird ein Taxidienst für den Mann organisiert und die Bezahlung geregelt.
> die Aktion „alt, arm und allein“ wird unterstützt
> in Übersee wird Straßenkindern geholfen
> bei den Elbhochwassern 2002 und 2004 konnten 1,75 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden
> im Jahr 2013 wurden im Donnersbergkreis 75.000Euro direkt in Form von Gutscheinen und Bargeld an bedürftige Familien mit Kindern und Alte Menschen weitergegeben
> aktuell bemüht man sich um Spenden für die beiden Katastrophen im Appel- und Moscheltal
Ziel der Initiative ist es, Menschen persönliche Hilfe zukommen zu lassen. Anträge können von Verwandten oder Nachbarn Betroffener gestellt werden.

An diesem Tag wurden von der Initiative 3.900Euro gesammelt.
Damit stehen aktuell ca. 80.000Euro für die Betroffenen zur Verfügung.

Über den Verkauf des Eintopf, Getränke, Kaffee und Kuchen konnten 1.500Euro durch die beiden Orchester eingenommen werden.
Vielen Dank an alle Helfer, Musiker, und die Sponsoren:
– Borg Warner Turbo Systems
– Bäckerei Barbarossa
– Bäckerei Brand
– Bäckerei Schmidt
– Bäckerei Steingass
– eigenART events
– Fundgrube Kirchheimbolanden
– Gaststätte „zur Mälzerei“
– Schreiner’s Durstlöscher & Co
– Stadt Kirchheimbolanden

Zum Abschluss der Veranstaltung werden noch drei gemeinsame Stücke präsentiert. Soviele Musiker passen nicht auf die Bühne. Es wird lange nach einer Zugabe geklatscht.
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Die Mitarbeiter der Stadt haben schnell wieder den Platz aufgeräumt und Bühne, Tische und Bänke weggeräumt.
Abschluss einer gelungenen Aktion.

Frühjahrskonzert 22.03.2014

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Eine volle Donnersberghalle mit ungefähr 400 Besuchern,
über 60 hochmotivierte MusikerInnen,
zwei Dirigenten die mit ihren Stäben fast zaubern können (mindestens mit ihrer Musik VERzauben 😉 )
viiiieeele HelferInnen, die für das Catering sorgen,
Bernd Fetzer, der sehr einfallsreich die Stücke vorstellt,
…. das kann doch nur ein herausragendes Konzert werden!

Zu beschreiben:
> wie gekonnt schon die Nachwuchsmusiker vom Jugendorchester ihre drei Stücke intonieren
> wie die Gesangvereinskapelle ihre 6 hommagen an USA präsentieren
> das Akkordeon Orchester nach England, Dalmatien, die Taiga oder Venedig entführt
> am Schluss noch ein wirklich gekonntes „Concerto d’Amore“ und eine Fahrt durch „Oregon“ von beiden Orchestern gespielt wird (die Zugabe mit Standing Ovations nicht zu vergessen)
… kann man versuchen.
Aber die Freude beim Anschauen/-sehen ist natürlich viel größer (deshalb lasse ich es)

Das Programm

1. Teil
Jugendorchester der Gesangvereinskapelle

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Viva la Vida   (Guy Berryman, Arr.: Tim Waters)

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Final Countdown    (Joey Tempest, Arr.: Johnnie Vinson)
Siyahamba    (südafrikan. Volkslied, Arr.: Luigi di Ghisallo)

Gesangvereinskapelle:

Olympic Fanfare and Theme    (John Williams, Arr.: Jim Curnow)

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Pasadena    (Jacob de Haan)
The Washington Post    (John Philip Sousa, Arr.: Siegfried Rundel)
Moment for Moricone    (Emio Morricone, Arr.: Johan de Mey)
Frank Sinatoa in Concert    (Arr.: Norbert Studnitzky)
Circus Days    (Karl L. King, Arr.: Loras Schissel)

Pause

2. Teil
Akkordeonorchester KEIPER

British Friends    (Adolf Götz)

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Dalmatinische Tänze, 4. Satz: Brzo    (Adolf Götz)
Tanz in der Taiga    (Manfred Probst)
Misteriosa Venezia    (G.P. Reverberi, Laura Giordano, Bearb.: M. Hennecke)
Music    (John Miles)

Akkordeonorchester KEIPER
und Gesangvere€inskapelle

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Concerto d’Amore    (Jacob de Haan)

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Oregon    (Jacob de Haan)
Zugabe: Deutschmeister Regimentsmarsch

Alles in allem ein sehr gelungener Abend, der eindrucksvoll die Freundschaft der beiden Orchester dokumentiert.
Rockenhausen darf auf mehr gespannt sein.

USA Fete

Lange haben manche Mitfahrer auf diesen Abend gewartet:
endlich die Anderen wiedersehen, autauschen, miteinander erzählen, Fotos austauschen.

Man wurde im Treppenhaus von einem tollen Schild begrüßt, das man so ähnlich von Las Vegas kannte:

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Dann lief man über einen „Walk of Fame“ mit den Stationen der Reise und den Namen aller Reisenden.

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Im Roten Saal von den Damen wunderschön dekorierte Tische, USA-like mit blauen Decken, weißen Sternen und roten Blumen:

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Man konnte die Liebe zum Detail spüren.

Das Ensemble der Gesangvereinskapelle eröffnete mit Bläserstücken.

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Dann eine kurze Revue in Bildern, die noch einmal die Stimmung während der Reise erlebbar machte.
Highlights der Reise mit witzigen Pointen ließen schmunzeln und begeistert lachen.

Es folgte eine Rückschau auf den Planungsprozess der Unternehmung.
Besonderer Dank wurde den Hauptakteuren ausgesprochen:

Martin Putsch für sein großzügiges Sponsoring:

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Er erhielt den Print eines herausragenden Grand Canyon Views, sowie ein Fotobuch, handsigniert von den anwesenden Reisenden.
Martin Putsch erinnerte noch einmal daran, dass gerade die jungen Menschen durch eine solche Reise eine prägende Inspiration für ihr weiteres Leben erhalten konnten.
„Dabei ist der Wert dieser Reise höher, als ihr Preis!“

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Bürgermeister Seebald betonte noch einmal das Glück der Stadt Rockenhausen, zwei solch engagierte Kulturträger beherbergen zu können.

Die vielen Akteure des Projektteams erhielten Geschenke, wobei Karten für ein Elton John Konzert die Liebe zur Musik einmal passiv genießbar machen sollen.

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Nach dieser Einleitung, untermalt durch einen verführerischen Essensduft, wurde endlich das durch Thorsten Trost geplante Buffet eröffnet.

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Es gab so viele USA-inspirierte Komponenten:
> Cesar Salat
> Enchiladas
> leckeres Brot
> Hühnchen auf Gemüsebett
> Shrimps
> diverse Dips und Saucen
> Bulls-eye Steak
> Burger
> Wedges
> …

Leider reichte der Hunger nicht, die Platten zu „putzen“. Es blieb noch ein großer Rest für die kommenden Stunden des Abends.

Das zur Begrüßung aufgestellte Schild war meistbietend zu versteigern.
Der Erlös kommt der Jugendarbeit der Orchester zu Gute.
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Es war so kurzweilig, noch zusammen zu sitzen und Erinnerungen auszutauschen:

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Die Lichter wurden erst kurz vor 3Uhr gelöscht.

Die Reise Route

>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 02.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 06.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 10.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 12.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 14.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 16.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 19.10.2013 <<<
>>> Artikel in der Rheinpfalz vom 21.10.2013 <<<

Übersicht über die Konzerte: / Concert Overview:
October 05: 11:00-12:30 pm La Mesa > Oktoberfest < (watch interview on CommunitySpectrum.org)
October 06: 03:00-05:00 pm Fallbrook, San Diego at Bob Burton Center for the Performing
Arts (see Videos on YOUTUBE)
October 07: 08:30-10:00 am San Diego at Albert Einstein Academy
October 11: 07:00-08:30 pm Laguna Hills
October 17: 07:00-09:00 pm San Francisco at Petaluma Accordion Club of the
Redwoods (Dank des Präsidenten des Accordion Club, Tony Mustaro)

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Hier kann man die Route direkt in Google-maps anschauen.

Wer schreibt eigentlich diesen blog?

Und nun im Folgenden das Programm und die Orte:

2013-10-18/19 Rückflug:

Beim Rückflug hat alles wunderbar funktioniert.
Es gab keine Verluste, weder beim Gepäck noch bei den Reisenden.
Es sind wieder 82 Reisende angekommen.

Frühstück im Hotel (bis 9.00 Uhr)

10.00 Uhr: Bustransfer zum Int. Airport San Francisco
Schwerer Abschied von den beiden Reiseleiterinnen Jennifer und Jill. In den gemeinsam verbrachten Tagen hat man sich kennen und schätzen gelernt.

Check-in und 14.45 Uhr: Rückflug nach Frankfurt.
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Flug Nr LH455 der Lufthansa mit einem Airbus A380-800 mit 526 Sitzplätzen.
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(Quelle: http://www.seatplans.com/files/Seat-Plans/Lufthansa/Lufthansa_A380-800.jpg)

Die Lufthansa hat es geschafft: mehr Flugkomfort (weniger „Schlagloch-Feeling“ bei Turbulenzen), dafür weniger Sitzkomfor durch weniger Platz zwischen Knien und Sitzlehne der Reihe davor.
Mit dem „Tussi-Täschchen“ zwischen den Knien ist es nicht ganz einfach 10 1/2 Stunden auszuhalten.
Zum Glück erhält jeder ein Kisschen und eine Decke gegen die Kälte in über 11.000 Metern Flughöhe. Die benötigt man auch und kann ein bisschen schlafen.
In der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:oo Uhr ist es dunkel und still in der Kabine. Nur ab und an steht jemand für einen Gang zur Toilette auf. Man trifft schon mal andere aus der Reisegruppe. Bleibt man zusammen stehen, um ein bisschen zu reden, kommt bald eine Aufforderung sich bitte zu setzen.
Man habe Sicherheitsanweisungen, schließlich seien die Sauerstoffmasken und so weiter über den Sitzen angebracht.

Dirk erzählt mir:
„Weißt du was die Härte is?
Gestern hat mich eine freundliche Dame angesprochen: ‚Hallo, Herr Steen. Wir begrüßen Sie recht herzlich an Bord unserer A380.‘ Ich schaue die Frau an und weiß nicht, was hier gerade gespielt wird. Da der Platz neben mir gerade frei ist, setzt sie sich und stellt sich vor. ‚Kennst Du mich noch, Julia? Wir sind zusammen in Dienheim konfirmiert worden.
Unsere Eltern haben sich vor einigen Wochen unterhalten und von Deiner Reise in die USA erzählt. Ich bin jetzt Purserin bei der Lufthansa, also bei Flügen verantwortlich für das Kabinenpersonal.
Als ich den Termin für Euren Rückflug wusste, habe ich den Dienstplan so getauscht, dass ich jetzt hier an Bord bin.‘
Wir haben uns eine halbe Stunde über alles Mögliche unterhalten.
Das is echt der Hammer! Mir kommt es so vor, dass bei dieser Tour extrem viele positive Dinge passiert sind.
Das hier ist jetzt noch mal mein persönliches Highlight.“

Es wird noch ein Frühstück für die Fluggäste serviert. Erst werden, wie üblich die Gäste mit Diäten (glutenfreies Essen, vegane Speisen, besondere Zusammenstellungen für Diabetiker usw.) bedient. Der Rest geht dann nach etwa einer halben Stunde sehr schnell. Das Brötchen vom Vortag ist nicht mehr so knackig, aber mit Butter und Marmelade kann man es gut essen.
Kaffee und andere Getränke werden angeboten.
Apropos Speisen und Getränke; auch hier gibt es noch eine schöne Story:
Beim Konzert in Petaluma am Abend vor unserer Abreise, haben wir ausgiebig mit dem Präsidenten der „Loge der Hermanns Söhne“, Chris Wilhelmsen gesprochen. Sein Sohn war auch mit seiner Kamera beim Konzert und hat mir freundlicherweise einen exklusiven Blick auf den Konzertraum verschafft. Auf einer Galerie gab es hierfür ein Fenster, das er mir geöffnet hat.
Nun war dieser Herr am Morgen des Abflugs am Flughafen von San Francisco und hatte zwei Transparente dabei.
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Darauf war ein Foto der beiden Orchester abgedruckt, und „Vielen Dank für ein fantastisches Konzert gestern Abend!“
Dieser Mann ist IT Leiter der LSG SkyChef Gesellschaft, die für Essen und Trinken in den Flugzeugen verantwortlich ist.
Auf Rückfrage ruft er auf seinem Tablet Computer den Speiseplan auf und wir wissen bereits, dass es wahlweise Hühnchen auf Reis oder Pasta zum Abendessen an Bord gibt.
So klein kann die Welt sein.

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Ankunft Frankfurt: 19.10.2013, 10.50 Uhr

Glückliche Ankunft in Rockenhausen um 14:30Uhr.
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Jetzt erst mal wieder ankommen, Jetlag überwinden, Erkältungen kurieren und Familie und Freunde anrufen.

2013-10-17 San Francisco:

Letzter Tag unserer Reise:
Gemütliches Frühstück.
Einige erzählen, wie klasse es gestern Abend mit dem Cable Car war. Vielleicht durften sie wegen „der nationalen Freude über die Wiederaufnahme der Regierungsgeschäfte“ den ganzen Abend kostenlos fahren.
Der Fahrer machte Späße und ließ die Fahrgäste mal aussteigen und schieben.

Manche gehen noch ein letztes mal shoppen, andere nutzen die Gelegenheit und besuchen die Gefängnisinsel Alcatraz.

15:00 Uhr Abfahrt nach Petaluma zum letzten Konzert.

Thorsten erzählt noch eine Story vom Science Museum gestern:
„Ich hab mer geschdern im Museum ferr mei Fra e Plüsch Pinguin kaaft. Denne hann se mer schää in e Bapiertutt inngepackt.
Dann bin ich in de Bereich vunn de Meeresbiologie gang und hab mer die Roche in demm große Becke aangeguckt.
Ferr e Foto wollt ich die Tutt uff die Glasplatt abstelle. Machts Platsch und die Tutt fallt ins Wasser, do war gar kää Glasplatt!
Ich greife doninn unn zieh se widder raus, do geht e Alarm loos.
Schunn warn Security Leit doo.
Die hann mich uffgeklärt, dass mer net ins Roche Becke greife derf.
Ich geh widder in de Shop un froo „Excuse me, I need a new Tutt, please!“ “

In Petaluma sind die Trucker schon beim Abladen.
Wir werden von Mitgliedern des Accordion Club Of The Redwoods und der „Hermanns Söhne“ sehr freundlich begrüßt.
Manche sprechen uns auf englisch, viele aber auf deutsch an.
Alle sind sehr freundlich und informativ.
Man zeigt uns das Museum der Hermanns Söhne, einer Loge, der die Halle gehört.
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Die Geschichte verstehen wir nicht so ganz, das tut aber dem Gespräch keinen Abbruch.
Der Accordion Club hat ungefähr 200 Mitglieder. Hier trifft man sich einmal im Monat, meist kommen ca. 75 Mitglieder.
Man hält jeweils eine ganz kurze Geschäftszeit für aktuelle Anliegen.
Dann gehört der Abend der Geselligkeit. Ca. 4 Jugendliche genießen ein Scholarship, das heißt auf Kosten des Clubs können sie bis zu 6 Monate Akkordeonunterricht nehmen. Macht es Spaß, sorgen die Eltern für die weitere Ausbildung.
An den Clubabenden gibt man den Schülern die Möglichkeit zum Vorspielen. Manchmal werden auch andere Akkordeonspieler eingeladen.
Gemeinsames Essen darf natürlich bei diesen Treffen auch nicht fehlen.
Laut Aussage des Club Direktors Tony Mustaro hat man etwas Sorge um den Nachwuchs, sei doch das Durchschnittsalter recht hoch.
Das wird aber nur im Nebensatz erwähnt. Viel mehr kommt die Offenheit den Besuchern gegenüber und Freude über den einmaligen Anlass zum Ausdruck. Dies sei heute das erste Konzert dieser Art überhaupt.

Aufgrund der Werbung ( Ankündigung des Konzerts) ist die Halle mit 240 Sitzplätzen bereits ausverkauft.

Schon eine Stunde vor Beginn füllt sich der Raum, der noch vom Oktoberfest vor einer Woche echt bayrisch geschmückt ist. Man holt sich etwas zum Essen und Trinken, geht aufeinander zu; Vorfreude liegt in der Luft.
Die Gesangvereinskapelle übt noch eine Polka, als zwei Frauen in den Raum tanzen. Viele nehmen wippend den Rhythmus auf. Befreundete Besucher umarmen einander.
Im Akkordeon Orchester ist man etwas nervös. Wie wird unser letztes Konzert hier aufgenommen?

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Dann stellt sich ein Herr Hirdt als Präsident der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft vor. Er erzählt, dass er in Landstuhl im Militärhospital gearbeitet hatte und durch Kontakte zum Offiziersclub auf die Idee zum Auswandern kam. Man hatte ihm erzählt, das Geld liege auf der Straße. „So war es aber nicht. Niemand hat mir was geschenkt. Trotzdem habe ich etwas erreicht, was in Deutschland nie möglich gewesen wäre“. Und dann stellt sich heraus, dass Herr Hirdt Wiebkes Großvater „de Becker Erich aus Miesebach“ kennt, „Unn es Brunhilde wohnt in Los Angeles. Das hammer ’95 do besucht. Ei, das iss jo schään.“ So entstehen ganz schnell Kontakte zwischen den Accordion Club Mitgliedern und uns.

Als dann die Gesangvereinskapelle aufspielt, springt ganz schnell der Funke über. Der ganze Raum schunkelt und klatscht.
Nach dem Vortrag langer und lauter Applaus. Das spornt die Musiker an und in gelöster Stimmung wird musikalische Höchstleistung möglich. Nach fast jedem Stück stehen die Besucher zum Applaus. Man spürt ein Gribbeln, eine solche Stimmung haben wir bisher auf keinem Konzert erlebt.
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Als das Akkordeon Orchester den zweiten Teil des Konzerts mit Schlagwerk eröffnet, spürt man wieder die Begeisterung im Publikum. Da keine Sitzplätze mehr zur Verfügung stehen, stellen sich die Freunde der Gesangvereinskapelle an einer Wand auf und spornen die Akkordeonisten an. Ganz schnell wird auch dieser so ganz andere Musikstil aufgenommen und wieder lange und stehend applaudiert.
Mit den beiden gemeinsamen Stücken legen die vereinten Orchester noch eins drauf, so wird das Konzert zu einem grandiosen Erlebnis für alle Beteiligten und eigentlich will keiner nach Hause.
Die Gespäche gehen hinterher weiter. Man versteht sich einfach prima.
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(Foto Markus Baldermann)
Es wird noch gegessen, getrunken, über den großartigen Abend philosophiert.
Keiner denkt ans Zusammenpacken, bis Holger und Roland (die Trucker) um Unterstützung bitten. Müssen doch die Instrumente heute Abend noch gut verpackt werden, denn morgen werden sie für den Rücktransport zur Spedition Schenker gebracht.
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(Fotos Markus Baldermann)

Diese Tour hätte nicht schöner zu Ende gehen können. Die ganzen Eindrücke müssen nun erst noch verarbeitet werden.

2013-10-16 San Francisco:

Drei Dinge muss man bei einem Besuch in San Francisco unternommen haben:
1. von Twin Peaks aus das Panorama auf die Stadt genießen
2. ein Foto mit der Golden Gate Brücke im Hintergrund machen
3. eine Fahrt mit dem Cable Car machen
… natürlich haben wir alles geschafft, und noch so viel mehr…

1. 131015_PanoramaTwinPeaks
2. 131016_GruppenfotoSanFrancisco_JKR
3. 131016_CableCar_Philipp+Markus+Joshua_MBaldermann
(Foto Markus Baldermann) hier zusammen auf dem Bild mit Joshua und Philipp

Weiterhin haben wir gemacht:
– einen Besuch im California Institute of Science.
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Zu sehen gibt’s sooooo viel, hier die Highlights:
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Schmetterlinge (Foto Philipp Probst),
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Infos über Erdbeben
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Regenwald,
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Meerestiere und vieles mehr. (Foto Maja-Sofie Delzeith)

– Ein Besuch im Botanischen Garten:
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Noch mal ein Oachkatzerl mit Schwoaf (Foto Julia Krebs)

– Spaziergang rund um den Union Square
– Besuch von China Town
– Besuch von Pier 39
– Beobachten von Delphinen in der San Francisco Bay
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Foto Markus Baldermann
– etwas leckeres essen:
Natürlich haben wir „den Vogel abgeschossen“.

Im Fog Harbor Fish House gab es
– entweder hervorragendes Steak oder
– Lachs mit Shrimpspieß (mmmmmh)
Am Pier 39 begeisterte coole Lifemusik von Darryl R. Johnson: funkiger Smooth Jazz auf dem Saxophon.

Nach diesen Tagen bedanken sich unsere beiden Reiseführerinnen bei uns; was ein Unding!
Denn wir haben für so vieles zu danken:
– super Planung
– sehr nette Begleitung unserer Gruppe
– spontanes Eingehen auf Wünsche
– enormes Engagement mit Herzblut.
Vielen herzlichen Dank von unserer Seite!

Hier der kurze Dank von Jennifer:
„Danke, dass die Gruppe in diesen zwei Wochen so positiv gestimmt war.
Danke auch im Namen von Ted Kilman für jedes Konzert, „We enjoyed it so much“.
Wir wünschen Euch in den weiteren Aktivitäten Erfolg.
Ich werde Euch weiterhin auf YOUTUBE beobachten.
Ihr seid die Rockstars von Rockenhausen.“

Gleichzeitig mit dieser kurzen Rede berichtet die Presse von einer Lösung im Haushaltsstreik, der zum Government Shutdown geführt hat.
Jill bedauert, dass dieser Ausnahmezustand genau in die Zeit unserer Reise gefallen ist.
Einige aus der Gruppe bemerken dazu, dass wir nichts vermisst haben. Alle Unternehmungen waren ein voller Erfolg.
Jill: “ When we had the sunset at Grand Canyon, the two orchestras have been so funny with their  Zicke Zacke Heu Heu Heu.
That was an amazing experience for me.“ ( Es war für mich ein großartiges Erlebnis, mit den beiden Orchestern den Sonnenuntergang am Grand Canyon zu erleben. Mit dem Zicke Zacke Heu Heu Heu Ausruf.)

2013-10-15 San Francisco:

Heute sollen sich die Wartezeiten beim Frühstück nicht wiederholen. In einem eigenen großen Raum wird für uns serviert. Die Auswahl ist nicht ganz so reichhaltig. Aber da wir um 9 Uhr abreisen wollen, sparen wir wertvolle Zeit.
Holger und Roland brechen schon um 7 Uhr 30 auf, um in San Francisco den Truck sicher abstellen zu können. Wir treffen sie dort für eine gemeinsame Stadtrundfahrt.
Auf unserem Weg haben wir bei strahlend blauem n Himmel noch ein paar schöne Blicke auf die Umgebung des Yosemite. Hohe Granitfelsen liegen auf beiden Seiten der Straße. Teilweise sind sie mit Fichten, Kiefern, Sequoias bewachsen.

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Dann biegen wir ins Merced River Tal ein. Im Flussbett liegen große, rundgeschliffene Felsbrocken. Am Ufer sind die Büsche schon herbstlich gelb. Zusammen mit dem Gegenlicht der Frühsonne haben wir so noch ein paar schöne Impressionen.

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Foto Philipp Probst
Später führt unser Weg über die High Sierra. Hier fällt ein großer Windpark auf, mit viiiiielen Windrädern entlang der Hügelkette.
Sieht aus der Entfernung lustig aus.

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An einer Raststätte vertreten wir uns ein bisschen die Beine und kaufen noch Sandwiches und frisches Obst aus der Region ein.
Es gibt einen Papagei, der gerne Trauben und Nüsse frisst.

In San Francisco schließlich fahren wir einen schönen Rundkurs hinauf auf die Twin Peaks. Hier hat man einen hervorragenden Blick auf die Stadt und die Bucht.
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Jürgen Dorsch freut sich besonders über das klare Wetter, denn die Bay liegt häufig im Nebel. „Unsere Tour hat so viele Highlights. Nur wenige Ehepaare können eine solche Reise in ihren Flitterwochen machen.“

Im Bubba Gump Shrimp Restaurant erwartet man uns schon zum Essen. Es werden hervorragende Gerichte mit Shrimps serviert.
Hier wird ein offizielles Ständchen für die beiden Geburtstagskinder Yasmin und Katharina gesungen.

131015_Geburtstagskinder
Wieder folgt (wie üblich) nach dem Geburtstagslied ein dreifaches Zicke Zacke Zicke Zacke Heu Heu Heu, so laut, dass fast schon das Restaurant wackelt.

Vom Restaurant hat man einen tollen Blick Richtung Bucht.
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Foto Markus Baldermann.

Wir fahren noch einmal zu den Twin Peaks, um einen Blick auf die Stadt bei Nacht zu werfen.

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Foto Philipp Probst

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Foto Markus Baldermann

Wir bekommen Besuch von drei Waschbären, die gar nicht scheu vor unseren Augen herumlaufen.

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Foto Philipp Probst

Einchecken im Hotel ca 22:30hr.

2013-10-14 Yosemity Park:

Für einige von uns beginnt der Tag mit einer kniffligen Aufgabe: wie entlockt man der Dusche Wasser? In jedem Hotel sind die Armaturen ein bisschen anders gestaltet. Es gibt kaum Mischbatterien, wie wir sie kennen. Die Firmen denken sich hier manche Konstruktionen aus, die nicht so einfach intuitiv zu bedienen sind. So ruft ein Zimmer die Rezeption an, um technischen Support zu bekommen. Sie erfahren dann, dass mittels Drehens des Hebels die Wassertemperatur gewählt und durch Herausziehen die Wassermenge eingestellt wird. (Kaum macht mers richtich, schunn funktionierts!)

Was  ist ein Tag ohne gutes Frühstück?
So wie wir es genossen haben, konnte der Tag einfach nur phantastisch werden. Es war so richtig mit Stil: mit Porzellangeschirr und Chromarganbesteck, einem breiten Angebot und das bei Kaminfeuer…
Schade, dass einige durch die Bedienungen eine halbe Stunde nicht in den Frühstücksraum gelassen werden, obwohl noch einzelne Plätze frei sind. Die Regeln lassen hier keine freie Platzwahl zu.

131014_Frühstück

Draußen ist es glasklar, Rauhreif liegt auf dem Gras, der Tag verheißt ein super Wetter, als wir zu einer Rundfahrt durch das Yosemite Valley aufbrechen. Das ist die einzige Möglichkeit, die uns mit Rücksicht auf die geschlossenen Nationalparks bleibt.
Eine Stunde dauert die Fahrt zum Valley; sie führt durch eine Landschaft, die dem Pfälzerwald nicht unähnlich ist.
Kommentar: „Wammer es nägschde Maibäämsche suchen, miede mer uns e Trätbootsche und kummen noch emo doriwwer. Do im Park finne mer beschdimmt was bassendes.
Do met änner Kettesää unn 200 Lidder Schbridd rausgeloss. Wass männsche was mer doo fer e Schbass hett!“
„Do siehds aus wie im Grand Canyon, nur e bissje Schwarzwald drummerumm.“

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Sperrschild (Foto Heiko Opp)
Unsere Busfahrer gehen dabei bis an die Grenzen, um uns ein Maximum an Aussichten zu bieten.

Die Zufahrt zum Yosemite Tal führt durch einen Tunnel.
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Kurz dahinter gibt es den sogenannten  „Tunnelview“, ein phantastischer Aussicht auf die Hauptattraktionen des Nationalparks.
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So sieht es ein Profi Fotograf (Kirkhille Photography)

Hier würden viele gerne aussteigen um Fotos zu schießen.
Würden die Busfahrer unserem Anliegen nachgeben, könnten sie ihre Busfahrerlizenz verlieren. Aber beide fahren den maximalen Rundkurs mit geringstmöglicher Geschwindigkeit, um uns die bestmögliche Aussicht durch die Scheiben zu ermöglichen.

131014_Tunnelview2
So sieht es Julia (durch die Busscheibe)

Am Nachmittag stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

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(Fotos Julia Krebs)
Ein Spaziergang zu einem Wasserfall. Hier wird nach Gold gesucht, ein Squirrel beobachtet, über einen schmalen Steg Hilfestellung gegeben, ein Nachhilfekurs in Bayrisch gegeben

Squirrel
(Foto Julia Krebs)
(Oachkatzelschwoaf = Eichhörnchenschwanz) und extrem viel gelacht. Dmytro bekommt vom vielen Bayrisch Üben und Lachen Kopfschmerzen.

131014_Reiten
(Foto Willi Stein)
Eine weitere Gruppe versucht sich auf einer nahegelegenen Reitanlage im Horseback Riding.

131014_Mountainbike
Alex brettert auf dem gemieteten Mountainbike durch den Wald.

131014_Entspannung
Viele weitere lassen es ein wenig ruhiger angehen und entspannen:
Es gibt Sitz- und Liegeplätze auf dem schön angelegten Rasen, einen Indoor und einen Outdoor Pool, einen Spa Bereich, eine Sauna, …

131014_Abendessen
Zum Abendessen sind wir als ganze Gruppe noch einmal zu einem schicken Essen (gegrillte Hähnchenbrust auf Reis, mit Balsamico Dressing und einer Garnitur von blanchierten bunten Gemüsen) in einem separaten Speisesaal zusammen.

141014_Trompetenvortrag
Heiko und seine Trompeter geben im Foyer noch ein Ständchen. Sie trainieren den Ansatz und locken fast die gesamte Mannschaft zum Zuhören. Das macht Spaß und lässt auch schmunzeln, als die Spieler der tiefen Blasinstrumente ihre Stimmen dazu singen.
Auch weitere Hotelgäste gesellen sich dazu.

131014_Jürgen+Heiko
Hier die „Conducters Lounge“, gut gelaunte Dirigenten. Sie haben allen Grund dazu!
Kein Tag darf ohne den obligatorischen Besuch des Pools ausklingen… Gute Nacht.

2013-10-13 Yosemity Park:

Heute führt uns eine dreieinhalbstündige Fahrt zum Yosemite Park. Natürlich sind alle gespannt, was uns dort erwartet. Denn es  ist immer noch nicht klar, in wieweit der Nationalpark wegen der Haushaltskrise betrieben wird.
Unterwegs sieht man etwas von der wechselhaften Landschaft Kaliforniens.

131013_Ölförderung
Zuerst, in der Nähe von Bakersfield, pumpen noch „Donkeys“ Öl aus der Erde,

später wird die Landschaft öder und nur spärlicher Bewuchs ist sichtbar. Im Herbst ist es hier sehr trocken.
Es gibt Landwirtschaft

131013_Weinbau
mit Weinbergen,

131013_Obstplantage
Obstbäumen, Mais und Baumwolle.
Die Weinberge und Felder müssen sicher bewässert werden.

131013_Milchkuhhaltung
Auf manchen Farmen wird Milchviehzucht betrieben.
Es verwundert uns sehr, dass die Kühe hier nur ein großes Dach zum Unterstellen, einen langen Futtertrog und ein eingezäuntes Feld völlig ohne Bewuchs haben. Anscheinend erhalten die Tiere ein Fertigfutter, denn man sieht weit und breit keinen Grashalm.

Wir legen eine Pause von einer knappen Stunde ein. Bisher haben wir kaum Rastplätze entlang der Highways gesehen. Unser Busfahrer weiß aber eine wunderbare Stelle, an der eine richtig schön gemachte altmodische Häuseransammlung im Stil eines Westerndorfs angelegt ist.

131013_Westernmarkt131013_Wolfgang
131013_Hühner131013_raststätte
Alles ist auf „Vintage Look“ getrimmt. Darin sind Geschäfte und Imbissläden eingerichtet, in denen sich jeder für die nächsten Stunden eindecken kann. Wer sich für „die alten Zeiten“ interessiert, hat es schwer wieder wegzukommen.

131013_LanschaftNaheYosemite
Kurz vor dem Ziel wird die Landschaft hügeliger und der Baumbewuchs dichter. Immer wieder sind Felsen sichtbar.

An der Tenaya Lodge angekommen, treffen wir unsere Trucker Roland und  Holger wieder. Sie sind den selben Weg gefahren, müssen aber ein Tempolimit von 55 Meilen pro Stunden einhalten.  Sie tun im Hintergrund einen so wertvollen und unverzichtbaren Dienst. So wie die beiden Reiseleiterinnen Jennifer und Jill, die ständig bei der Reisegruppe sind und für alle Fragen zur Verfügung stehen und immer wieder kurzfristige Programmänderungen organisieren müssen. So sind wir hervorragend betreut. Die beiden geben alles, obwohl sie seit Tagen von Erkältungen geplagt sind.

131013_TenayaLodge 131013_TenayaLodgeaußen
Das neue Hotel verschlägt ein wenig die Sprache. Die Anlagen, Häuser und die Einrichtung bilden ein rustikales und sehr stilvolles Ambiente.

Die Temperaturen sind hier deutlich niedriger als zuvor. Jetzt werden lange Hosen und Hemden, teilweise Westen und Jacken getragen. In der Empfangshalle und auf der Terrasse sind Feuer entzündet.
Man genießt es, etwas Zeit und weniger Reize zu haben.
Einige machen einen Spaziergang, manche schreiben Postkarten, man sitzt am Kamin, schwimmt eine Runde im Hallenpool, in der „Haifischbar“ werden bei einem Bier Geschichten ausgetauscht und Späße gemacht.

131013_TenayaLodge3131013_Postkartenschreiber
131013_Schwimmbad131013_Kamin
In der Lobby steht ein Flügel, der von einigen Musikanten angespielt wird.

131013_MarkusBaldermann_Flügel
Markus Baldermann am Flügel (Foto Kerstin Stumpf)

131013_TenayaLodge_Abendessen
Zum Abendessen gibt es Gutscheine. Trotzdem schlagen die Kosten für das Gedeck, die Bedienung und die Mehrwertsteuer ganz schön zu Buche. Die Speisekarte beinhaltet gute Speisen, die aber auch ihren Preis haben. Vorsicht und Mitrechnen ist hier angesagt.

So klingt ein weiterer  schöner Tag in den USA aus.

2013-10-12 Los Angeles:

131012_Gruppenfoto2

Dieses Gruppenbild haben wir bei Warner Bros. gemacht.

Es ist eine gewisse Herausforderung, aus dem Koffer zu leben. Koffer und vier Taschen müssen gegen 23 Uhr irgendwo im nicht üppigen Platz des Hotelzimmers aufklappbar abgestellt werden. Aber es gelingt.
Morgens wieder alles so verstauen, dass beim nächsten Auspacken die gesuchten Dinge möglichst zielsicher gefunden werden können.
Das Frühstück ist wieder gut und wir können nach Los Angeles aufbrechen.
Nach ca. einer Stunde kommen wir in LA an und machen eine Rundfahrt durch Beverly Hills. Wir sehen die Wohngegend der Filmstars.
Wir können den Hollywood Boulevard entlang schlendern und die Sterne des Walk of Fame mit berühmten Stars der Film- und Musikszene studieren.
131012_WalkOfFame
Man kommt am Madame Toussaud’s (Wachsfigurenkabinett) vorbei.

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Alex mit Shrek                                Alexandra mit Käptn Jack Sparrow    Dmytro mit Barak Obama

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Die Gabelmanns mit Darth Wader

Dann haben wir zwei Stunden, um zu Fuß den Rodeo Drive zu erkunden und einen Kaffee zu trinken.
131012_RodeoDrive2 131012_RodeoDrive3
Holger und Roland zeigen uns ein lauschiges Plätzchen, mit kleinen Tischen zwischen blühenden Büschen, Zitrusbäumchen und Buchshecken, seitlich flankiert von italienisch anmutenden Gebäuden.

Andere sehen bei Foto Shootings zu und entdecken teure Autos.

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Vor einer exclusiven Boutique sehen wir eine interessante Schaufenstergestaltung.
Bernd interpretiert sie:  „Der Mann is uff de Hinnere gefall, wie er de Preis gesieh hot.“

Dann haben wir eine VIP Tour durch die Warner Bros. Studios gebucht. Die ursprünglich vorgesehenen Universal Studios waren wegen einer Halloween Veranstaltung nicht zu buchen. Aber wieder einmal erweist sich die „Ersatzlösung“ als Volltreffer.

In kleinen Gruppen zu acht Personen werden wir durch die Filmstudios gefahren. Unser Guide erkundigt sich nach Lieblingsfilmen oder Serien, um dazu passende Bereiche zu zeigen.
Katharina erlebt so ganz persönliche Impressionen. Sie liebt Serien wie Gilmore Girls oder Friends. Bei der Rundfahrt erkennt sie Häuser, die als Drehorte dieser Filme benutzt wurden, wieder.
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„O, das is so cool“ beschreibt, dass sie berührt ist, etwas über die Entstehung dieser Movies zu erfahren.
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Moritz ist von den Autos aus den Batman Filmen begeistert und lässt sich von einem sportlichen Toyota aus Nerd Herd inspirieren.

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Rabea, Katharina und Markus (und andere) wollen sich unbedingt in der Bluebox fotografieren lassen (die allerdings hier grün ist), um später auf digitalem Weg in eine Szene aus einem Harry Potter Film montiert zu werden.

Überhaupt ist Rabea an Fantasy Movies interessiert und kann sich nur schwer wieder von der Kostümausstellung trennen, denn dort sind einige Kleidungsstücke und Requisiten aus Superman, Harry Potter und anderen Filmen ausgestellt.

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Höhepunkt ist das Studio, in dem „Friends“ produziert wurde. Alle dürfen sich mal auf die Couch setzen.

Dazwischen haben wir noch Einblick in Studio 21. Hier wird unter anderem „2 Broke Girls“ produziert. Dies ist eine Comedy Serie, die mit Live Publikum aufgezeichnet wird. Wir erfahren, dass zur Aufzeichnung einer Sequenz von 26 Minuten in der Regel 4 bis 6 Stunden Drehzeit kalkuliert werden. Dazu braucht es pro eingesetzter Kamera drei Menschen, um sie zu bewegen und zu bedienen. Während des Drehs sind ca. 260 Zuschauer im Studio. Sie sitzen der Bühne gegenüber und sollen mit ihrem live aufgzeichneten Lachen bei der Ausstrahlung eine Kettenreaktion auslösen und den Fernsehbetrachter zum Lachen animieren. Der Drehbuchautor muss bei den Aufnahmen immer in der Camera Alley (dem Bereich zwischen Bühne und Zuschauertribüne) anwesend sein. Sollte das Live Publikum nicht wie geplant auf die Szenen reagieren, müssen spontane Korrekturen am Text und der Handlung vorgenommen werden.

Nach der Führung kann man noch im Souvenir Shop ein T-Shirt oder andere Mitbringsel erwerben oder einfach einen Kaffee trinken.
131012_Ausruhen131012_Ausruhen2

Wieder draußen, wird noch ein Gruppenbild gemacht.

Einige wollen doch noch einmal zur Universal City fahren und dort weitere Souvenirs kaufen.
131012_UniversalStudios

Busfahrt nach Bakersfield.

Hier erwartet uns ein Pizzabuffet (mh, lecker)
131012_Pizza

Und morgen? Hoffentlich haben wir auch eine Möglichkeit den Yosemite Park ein bisschen kennenzulernen.
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2013-10-11 Las Vegas – Laguna Hills:

Nach dem Auschecken
131011_Auschecken
beim Mirage führt uns die Fahrt nach Laguna Beach. Unterwegs wechselt die Landschaft mehrfach.
Direkt außerhalb von Las Vegas ist Steppe mit kleinen Büschen. Eine einsame Gegend mit wenigen einzelstehenden Häusern oder kleinen Siedlungen.
Dann eine ganze Strecke mit spärlichem Grasbewuchs und Yoshua Trees, die Yukkas ähnlich sehen.
Dann kommen wir an Bergen vorbei, auf deren Gipfel Neuschnee liegt.
131011_Schnee+Berge
Sehr interessant, als wir am weltgrößten Solarkraftwerk vorbei fahren.
131011_Solarkraftwerk
Nahe bei Laguna Hills dann wieder Küstenlandschaft mit vielen hohen Palmen und einem sehr schönen Strand.
Unsere Trucker nehmen den Kleinlaster wieder in Empfang, um die Musikinstrumente vom Zwischenlager fürs Konzert nach Laguna Hills zu bringen.
Der Rest der Truppe hat zwei Stunden frei. Einige gehen bei ziemlich hohen Wellen baden
oder laufen einfach am Strand entlang.
131011_Strand_Mädes
Noch eine Pizza zu Mittag und ein bisschen klönen, dann bringen uns die Busse nach Laguna Hills.
131011_LagunaHills2
Hier in der Stadthalle sind bereits Techniker damit beschäftigt, die Beleuchtung und Verstärkung klar zu machen.

131011_HeldenDesAlltags
Und natürlich haben unsere „Helden des Alltags“ bereits die Instrumente angeliefert und aus dem Truck ausgeladen und dann auch noch schön auf der Bühne aufgereiht.

Der Raum ist, ähnlich wie in Fallbrook, mit ca 500 Plätzen ausgestattet.
Beim Interview mit Laney, einer ursprünglichen Westfälerin (ihr Vater war Österreicher, die Mutter Deutsche), erfahre ich, dass dieses Konzert von einem Deutsch-Amerikanischen Club organisiert wurde. Dieser Club ist Teil des Gemeindelebens in Laguna Woods Village. Dies wiederum ist eine Gemeinde mit 18.000 Einwohnern, die alle über 55 Jahre alt sind und jeweils in Eigentumswohnungen leben. Diese Senioren pflegen gemeinsame Aktivitäten in 200 unterschiedlichen Clubs. Dazu zählen Vereine, die die herkunftstypischen Bräuche pflegen. Es gibt aber noch viele weitere Interessengruppen von Kunst über Musik und Sport bis zu I-phone und Computervereinen.
Laut Anne Clark, der Präsidentin des ca. 80 Mitglieder zählenden Deutsch-Amerikanischen Clubs gibt es:
– 7 Clubhäuser
– 5 Schwimmbäder
– 5 Tennisplätze
– 3 Fitness Studios
und andere Einrichtungen, in denen diese Senioren ihre Zeit verbringen und sich mit ehrenamtlichem Einsatz und mit Geld engagieren..
Der Ehemann von Anne sagt dazu „We are all retired. Living the good life!“ (Wir sind alle im Ruhestand und leben ein gutes Leben)
Ingrid, eine 85 jährige Ex-Berlinerin ist mit 25 hierher ausgewandert. Sie lebt wie Laney hier, weil das Klima in Kalifornien so viel angenehmer ist, als in Oregon.
Sie ist laut Anne täglich auf dem Tennisplatz, jeder in der Stadt kennt sie.
131011_Heiko+Anne+Ingrid
Nach dem Konzert lässt sie sich mit Anne (li) und Heiko fotografieren.
Das Dirndl ist echt österreichische Arbeit. Sie hat es von ihrer Oma geerbt und trägt es bei besonderen Anlässen wie heute.

Das Konzert läuft wie gewohnt sehr gut. Sowohl die Gesangvereinskapelle, als auch das Akkordeon Orchester haben’s einfach drauf.
131011_GVKKonzert2
Die Gesangvereinskapelle in Aktion
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Die Bläser beim Buglers Holiday

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Das Akkordeon Orchester

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Beide Orchester nach den gemeinsamen Stücken

Viele Besucher bedanken sich gut gelaunt und beschwingt beim Gehen mit Kommentaren wie:
„Just wonderful“, „We very much enjoyed“, „We had pleasure with good genuine German music“ oder „Some of the pieces, I remember from Germany“.

Gegen 22 Uhr Fahrt zum neuen Hotel. Es gibt während der Fahrt für jeden eine reichhaltige „Gourmet Dinner Box“, mit Sandwiches (Rindfleisch oder Truthahnschinken), Nudelsalat oder Obst;
Einchecken, Zimmer beziehen und gegen 23:30Uhr ab in die Falle.

2013-10-10 Las Vegas:

LAS 131010_LasVegas_Schild VEGAS

Frühstück gibt’s heute aus dem eigenen „Frühstücksbuffet“, optimiert durch einen wunderbaren Kaffee von Starbucks.
131010_Frühstücksbüffet
Was soll man über diesen Tag sagen?
Ich habe noch einmal den Bericht von gestern überflogen und dabei festgestellt, dass sich Superlativen an einem Maßstab orientieren.
Da war gestern das „normale“ Erleben zu Hause.
Heute, nach X Stunden fahren und laufen durch die Stadt, gilt dieser Maßstab nicht mehr.
Was wir heute gesehen haben, lässt sich mit Worten einfach nicht ausdrücken.
It’s beyond experience, it’s so far beyond imagination. (Es geht über meine Erfahrung, es übersteigt meine Vorstellungskraft bei Weitem)

Deshalb im Folgenden nur ein paar persönliche Eindrücke.
Beim Grand Canyon Erlebnis waren viele gemeinsam in der Natur unterwegs. Besonders beim Sonnenuntergang war ein intensives Gruppenerlebnis spürbar.
Im Gegensatz dazu, hat sich der heutige Tag nur in ganz kleinen Gruppen ereignet.
Vielleicht hat es sich am Abend bei der Stadtrundfahrt und der Lasershow beim „old strip“ noch geändert.

Hier ein paar Impressionen ohne große Kommentare:
131010_LV_Gegensätze
Ein kleiner Blick auf die Skyline, mit Achterbahn.
131010_Skyline2
Skyline, weitere Ansicht.
131010_StreetArt
Street Perfomance vor imposantem Hintergrund.
131010_Spielkasino
Blick in ein kleines Casino.
131010_H+M
Blick in einen Laden (Größe, laute Musik, Lightshow erinnern zB an IAA)
131010_Hakassan
Hier scheint ein Wasserfall von unten nach oben zu fließen.
131010_HardrockCafe131010_M+M
Hardrock Café                          M&M’s Laden
131010_HarleyDavidsonCafe_außen131010_HarleyDavidson
Das Harley Davidson Café: von außen und innen. So was von cool!

131010_Biergarten
Kleine Rast in einem „Biergarten“. Leider nichts Echtes.
Willi: „Die Figuren sind nicht aus Stein.  In Sachsen hätte man jesoocht: is Plaste.“ (Hier allerdings sind die Baumstämme aus Plaste.)
131010_Freiheitsstatue131010_Freiheitsstatue_Smarties
Die Freiheitsstatue: links eine Kopie vor dem New York Hotel, rechts aus Smarties in der Sugar Factory.

In Las Vegas kann man im Prinzip alles haben, aber es ist nicht einfach irgendwo Stille zu finden.
131010_Nachtigall
Mitten im Trubel singt hier eine Nachtigall ihr Lied. Nur hörbar für den, der lauscht.

131010_Mirage_Nachthimmel
Draußen ging sehr schön die Sonne unter und der Mond auf. Wer es wohl bemerkt hat, in dieser Stadt, die rund um die Uhr keinen Stillstand kennt?

2013-10-09 Las Vegas:

Das Hotel Sunset Station ist „Wahnsinn“, man kann es sich wie eine Mall mit Übernachtungsmöglichkeit vorstellen.
Das ganze Erdgeschoß, unvorstellbar riesig, ist eine Aneinaderreihung von Spielkasinos, Restaurants, Bars, Coffee Shops, Boutiquen, …

Der Bereich in dem wir unsere Frühstücksgutscheine einlösen können ist auch riesig.
Das Frühstück in diesem Hotel ist echt erwähnenswert und ein tolles Erlebnis.
(Es wird am Tisch etwas gefrozzelt, um die Fülle der Möglichkeiten zu zeigen)
„Ganz neu von der Bitcom“ wurde extra zu diesem Breakfast Event eine Frühstücks-App zur Anwendung gebracht.
Sie erfasst die einzelnen Gänge und protokolliert die zu sich genommenen Speisen.
Zur Demonstration dieser technischen Neuerung wird hier eine exemplarische Abfolge präsentiert. (Die Namen sind geändert, Ähnlichkeit mit lebenden Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt).
1. Gebratener Reis an gegrillten Jalapenos mit Jalapeno-Käse Sauce
2. Wassermelone, ein Paar Nürnberger Würstchen, Kartoffeln mit Frühlingszwiebeltopping, Brokkoli, Zucchinischeiben.
3. Gerösete Kartoffeln, feine Zucchini, eine Zimt-Schoko Schnecke
4. Porrige garniert mit braunem Zucker und einem Melonenmix, sowie Pfirsischspalten.
5. Zwei Miniberliner an doppeltem Schoko-Vanille Softeis in knackiger Waffel.
6. Zwei Stück Pizza Salami (ganz cross, ganz frisch aus dem Steinofen).
7. Ein Stück Pizza, ein Mini Brötchen an Ahornsirup mit Banane togo (zum Mitnehmen).“
Dazu natürlich Kaffee und Orangensaft bis zum Abwinken.
131009_Frühstücksapp3
„Das war jetzt mal eine Sache, die ich noch nie erlebt habe. Eigentlich bin ich Frühstücksmuffel, aber heute hat es mich gepackt.“

Nach dem Frühstück dann ein bisschen Zeit, mal Dinge nachzuholen:
mit der Familie zu Hause Skypen, Film und Bilddateien von der Kamera auf eine Festplatte sichern, ein Video auf Youtube anschauen, etwas Schlaf nachholen, im Casino umschauen, …

Abfahrt Richtung Las Vegas. Auf dem Weg Stop an einem Walmart, um sich für zwei Tage Selbstverpflegung einzudecken.
131009_Walmart
Hier stehen bereits alle Zeichen auf Haloween.
Ein zweiter Zwischenstop im Außenbezirk von Las Vegas. In einer riesigen Shopping Mall kann man Souvenirs, Mitbringsel oder etwas für sich selbst shoppen.
Einige Mädels finden nicht auf Anhieb den Weg zum Bus zurück. Sie treffen Jill, die zweite Reiseleiterin. Alex „Good to meet you, we have lost the way back.“ (Gut, dass wir Dich treffen, wir haben uns verlaufen) Darauf Jill: „Oh, so am I“ (Oh, mir geht’s genauso.)
131009_Gill+Lost

Bei der Einfahrt ins Zentrum von Las Vegas geht ein Raunen durch den Bus. Man ist erschlagen von den vielen einzelnen Hotels und Anlagen. Jedes in einem eigenen Stil gebaut. Nichts will so richtig zueinander passen. Auf jeden Fall sind die Gebäude einfach gigantisch groß.
Unser Hotel Mirage wird angefahren. Mit drei-stern-förmigem Grundriss, 30 Stockwerke hoch.
131009_Mirage
Um vom zentralen Aufzug zu den Zimmern am Ende des Gangs zu kommen, läuft man 3 Minuten.
131009_Mirage_Flur
Innerhalb unserer Gruppe werden mehrere Zimmertausche vollzogen, um die gewünschten Zimmernachbarn zu bekommen. Es ist aber kompliziert, da in jedem Zimmer eine Person über 21 Jahre alt sein muss. Im Casino dürfen Jugendliche nicht allein gesehen werden. So müssen Kompromisse eingegangen werden. Schließlich findet sich doch, Dank der Kooperation, eine Lösung.

Dann wird geplant, wer mit wem wohin geht.
Wir sind zu einem Spaziergang durch das nächtliche Las Vegas unterwegs.
Aus der Straßenperspektive, mit der extremen Beleuchtung sieht alles noch einmal verrückter aus.
Es herrscht starker Verkehr, viele Fußgänger sind unterwegs.
Auf Schritt und Tritt wird man für eine Show, ein Restaurant, eine Attraktion eingeladen.
Überall stehen verkleidete Menschen herum: Sponge Bob, Hello Kitty, Käpt’n Sparrow, … versuchen auf diese Weise etwas Geld zu erbetteln.
Holger merkt trocken an: „Eh, do is ganz schä viel los. Das is jo faschd wie Mondachs morjens uff de Finkebacher Kerb!“

Leuchtreklame und dann plötzlich eine viele Stockwerke hohe Wasserfontäne vor dem Bellagio.
Das wollen wir uns aus der Nähe anschauen.
Über 7 Brücken müssen wir gehen, um es zu erreichen.
Aber es ist fantastisch diese eleganten Wasserspiele zu sehen, passend zu der berühmten Beatles Musik „Lucy in the sky“. Die Musik spielt aus in den Laternen eingebauten Lautsprechern sehr klar und laut; hier ist alles extrem perfekt.
131009_HotelMirage

Oder der Caesars Palace, der so gigantisch groß und ausladend gebaut ist. Den Komplex kann man zu Fuß gar nicht erfassen, man müsste ihn mal aus der Luft betrachten.
Wir überlegen, auf den Eifelturm hochzufahren und erkundigen uns nach dem Preis. Eine Familientour wäre halbwegs erschwinglich, aber 3 Männer, eine Frau und 3 Jungs wollen keine perfekte Familie ergeben. So lassen wir das.
Zum Essen ins Mc Donald, das geht schnell und beinhaltet kein preisliches Risiko.
Dann noch einmal durch das Casino im Erdgeschoß unseres Hotels zum Lift.
Man braucht gute Nerven für den Gang an tausend Spielautomaten vorbei, abwechselnd laut eingespielte Musik, …
alle Sinne werden hier extrem gereizt.
Es gibt aber auch hier sehr reizvolle und ansprechende Punkte:
131009_Sitzecke
z.B. um sich mal zum Chillen hinzusetzen.

Es gab noch eine interessante Privattour durch die Stadt. Willi hatte mit Jennifer darüber gesprochen, er wolle seinen Söhnen ein Harley T-Shirt mitbringen. Unser Busfahrer Frank kam daraufhin auf ihn zu und bot an, ein entsprechendes Geschäft anzufahren.
Nach einer ausgedehnten Rundfahrt wurden sie fündig und konnten den Erfolg, bei Tacos in einem kleinen mexikanischen Restaurant, feiern.

Gut, dass jeder ein tolles, luxuriös ausgestattes Zimmer für den nächtlichen Rückzug hat.
131009_Mirage_Zimmer

2013-10-08 Grand Canyon:

Um 5 Uhr rappelt ganz schrecklich ein Wecker, obwohl der Bus erst um 9 Uhr Richtung Grand Canyon startet.
Da wegen des Government Shutdowns die beliebtesten Stellen South Rim und North Rim nicht besucht werden können, wird ersatzweise Grand Canyon West angefahren. Dies liegt im Indianergebiet und wird ganz normal weiter betrieben.
Als wir uns dem Zielgebiet nähern meint Holger: „Das sieht jo aus wie im Fernseh, bestimmt han die vunn Disney das nohgebaut”.
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Ab und zu sieht man eine Kuh in der Steppe grasen. „Die leben jo noch, guck se wackeln. Wanns do Kie gebbt, sinn bestimmt aach Geier do.”
RSCN4508

Die Busse halten kurz an einer schönen Stelle, um Fotos zu machen. Wir werden aufgefordert, gut aufzupassen, denn die Blätter des Yoshua Tree sind sehr scharf und Klapperschlangen gibt es auch. „Musch uffbasse wann de was klappere heersch. Entwedder sinns mit Spore beschlaane Flip Flops odder e rischdisch Klapperschlang.”
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Die ganze Landschaft ist so beeindruckend und erinnert an Wildwest Filme. „Do kammer sich rischdisch vorstelle, wie do de Old Scherrerhemd anne geritt iss. Der hodd bloß sellemols nett soviel Zuschauer gehadd.”
Es gibt so viel Interessantes zu fotografieren. Mal auf der einen, mal auf der andern Seite. Immer wieder muss man aufstehen und auf der anderen Seite ein Motiv aufnehmen. „Hey Jürgen, knippschde de Annika eer Display? Gell, do hosche mehr Zoom!”
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Jeder von uns erhält je einen Essensgutschein und eine Karte für Busshuttles. An drei Plätzen sind Sehenswürdigkeiten: Eagle Point, Guana Point und die Hualapai Ranch. Sie liegen je ca. 3 Meilen auseinander.

Kurz vor der Ankunft am Eagle Point macht der Busfahrer eine Durchsage: „Have a look out of the right side of the bus. Let’s have a WOW. 3, 2, 1 WooooW. You have a stunnung view on the Eagle, a rock shaped like an eagle with spread wings.” (Gebt mir ein WOW. …Auf der rechten Seite hat man einen beeindruckenden Blick auf eine Felsformation wie ein Adler mit ausgestreckten Flügeln.)
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Am Eagle Point gehen viele für 29 Dollar über den SkyWalk, ein zwei Meter breiter Bogen aus Stahl und Glas, der U-förmig 1200 Meter über dem Colorado River herausragt. Alle, die darüber gelaufen sind, berichten von einem atemberaubenden Ausblick.
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Manche haben einen Hubschrauber gechartert und machen einen Rundflug durch den Canyon. Auch hier unvergessliche Ausblicke auf die Felslandschaft.
Manchen wachsen bei solchen Eindrücken erstaunliche Kräfte zu:
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z.B. Alex, die Jörg „auf Händen trägt“
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oder Wiebke, die den Aufstieg schafft.
An den beiden Aussichtspoints ist man erstaunt. Obwohl das Felsplateau fast senkrecht hunderte von Metern abfällt, gibt es keine Geländer, keine Absperrungen. So werden die grandiosen Ansichten nirgends versperrt. Man hat die Natur pur.

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In vielen kleinen Gruppen zieht man los und merkt schnell, dass die Eindrücke, Gefühle und vor allem die schier unendliche Weite einfach nicht mit Kameras einzufangen sind.

Vor allem die Besucher der Ranch haben Spaß. Ein Cowboy animiert die Leute und erzählt, dass er letztes Jahr in München zum Oktoberfest war. Er habe vor allen Dingen eins dort gelernt: „Sigge Sagge Heu, Heu, Heu.” Womit wir uns gleich gut verstehen.
Beeindruckend auch, dass einige recht zutrauliche Erd- und Streifenhörnchen fast wie Fotomodels die Fotografen nahe an sich ran lassen.
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Wir lösen  die Essensgutscheine ein. Es gibt Hühnchen oder „Shredded BBQ Beef” mit Kartoffelpüree und Salat. Das Beef schmeckt lecker, wie Spareribs mit Barbeque Sauce. „Ahja, so macht man das bei minderwertigem Fleisch. Stark würzen! Ich bin auch eine gute Köchin.” merkt jemand an.
Dann erleben wir noch vor dem Eintreffen der Busse den Sonnenuntergang.
Es ist so unglaublich schön, die Stimmung erreicht einen Höhepunkt, als sich der Himmel rot färbt und die Klippen auf der Ostseite fast wie beim Alpenglühen leuchten, während die Westseiten in Schatten getaucht werden.
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Frau Woywode meint, dass man es auch beim dritten Erleben einfach nur wunderbar findet. Noch einige Male hört man ein „Zicke Zacke…” mit nachfolgendem Echo und Laola-Wellen. Auch Bekundungen dieses einmaligen Eindrucks.
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Die Fahrt nach Henderson zieht sich noch einmal eineinhalb Stunden. Es herrscht etwas müde Stille im Bus.
Noch einmal spät im Sunset Station Hotel in Henderson einchecken und nichts wie ab in die Kiste.
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An diesem Tag hat das Vorbereitungsteam eine ungaubliche Leistung erbracht und es geschafft, uns trotz der Umstände einen unvergesslichen Tag zu bereiten. BRAVO!

2013-10-07 San Diego – Kingman:

Die letzte Nacht war kurz. Schon um 6 Uhr wurde gefrühstückt. Der Kaffee war schnell alle. Um Waffeln zu backen, hatten auch nicht alle die Muse.
Zwei neue Busfahrer haben echte Probleme unsere vielen Koffer zu verstauen.
Der leuchtend rote Sonnenaufgang verheißt gutes Wetter.
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Ankunft in der Albert Einstein Academy.
Dies ist eine Charter Schule. Sie wird durch einen eigenen Vorstand geleitet und muss nur gegenüber der kalifornischen Regierung den eigenen Lehrplan abstimmen.
Die Schulleiterin Frau Schläfer ist vor 18 Jahren mit ihrem amerikanischen Mann hierher ausgewandert. Mit 23 Schülern begann der Unterricht. Heute sind 830 SchülerInnen in acht Klassenstufen. In der Regel haben die Eltern eine Beziehung zu Deutschland und wollen, dass ihre Kinder deutsch lernen.
In der Elementary School (Klassen 1 … 5) läuft ein „emersion” Programm; d.h. eine Woche wird komplett in deutscher Sprache, eine Woche in englischer unterrichtet. In den Middle School Klassen 6 bis 8 ist Deutsch nur noch Fremdsprache im Lehrplan.
In dieser Woche baut die Schule viele Elemente zum Thema Oktoberfest ein. Manche Lehrerinnen tragen Dirndl. Es werden viele Klischees über Deutschland bedient. Dass die beiden Orchester in San Diego sind ist perfekt, um ein deutsch geprägtes Konzert zu veranstalten.
Auf dem Gelände sind sehr viele Elementary Schüler mit einer ganzen Reihe Eltern. Gruppenweise laufen oder rennen sie um das Sportfeld und erhalten bei jeder absolvierten Runde ein Holzstäbchen. Diese werden später pro Schüler gezählt. So wird wohl die Bewegung gefördert, um konzentriert am Unterricht teilnehmen zu können.
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Als die GVK ihr Warmspielen beendet, verschwinden alle zum Schulbeginn. Willi meint: „Jetzt hanner mit de Kapell all verscheucht!“ dazu meint Alex: „Nä, die hann gesieh, dass ihr jetzt kummen.”
Kurz bevor es losgeht kommen ca. 400 Schüler mit ihren Stühlen und ihren LehrerInnen auf den Pausenhof zurück. Sie reihen sich diszipliniert in die Reihen ein, um etwa eine Stunde  der Musik zu lauschen. Alle Ansagen werden in deutsch gemacht.
Von den AO Stücken ist „Pirates of the Carribean” bekannt. Bei „Lord of the dance ” gehen viele rhythmisch mit.
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Die GVK begeistert mit „Buglers holiday”, bei „Böhmischer Traum” tanzen zwei Lehrerinnen miteinander, eine andere Lehrerin fordert ihre Schülerin zum Tanz und auf dem Sportrasen tanzen 6 Mädels einen Reigen. Die Kids hören dann noch zwei Lieder mit pfälzischen Text: „Rocktown” und „Üwwer 7 Brücke”.
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Frau Schläfer dankt den beiden Orchstern für das Konzert, mit dem Hinweis „Es waren die größten Ensembles, die bisher hier gespielt haben”.
Dann wieder alles verladen.
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Etwa eine Stunde Fahrt in den Bussen führt nach San Clemente. Das ist ein wunderschöner Badeort direkt am Pazifik. Überall hohe Palmen vor dunkelblauem Himmel und weißen Wolken. Die Häuser strahlen Wohlstand aus.
Die meisten von uns haben schon Badesachen an und gehen in den perfekten Wellen schwimmen oder sonnen sich.
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Da die Instrumente in den nächsten fünf Tagen nicht gebraucht werden, werden sie in einem kurzfristig organisierten Lager untergebracht und der Truck kann in dieser Zeit auf einem Privatparkplatz stehen.

Zwei Stunden Aufenthalt waren geplant. Um unsere Trucker mitzunehmen, müssen wir über eine Stunde länger warten. Zeit noch ein paar Fotos zu machen, etwas Trinkbares einzukaufen. Grund für die Verspätung:
– die geplante Fahrzeit war zu optimistisch angenommen, Fahrzeuge dieser Kategorie dürfen nur 55, Busse aber 75 Meilen/Stunde fahren.
– dann müssen alle Musikinstrumente in einem Lager untergebracht werden.
– viel Arbeit für zwei Leute
– der vorgesehene Raum ist viel zu klein und ein größerer muss organisiert werden (der ist dann auch klimatisiert)
– alles muss mit einem Trolley etwa 100 Meter transportiert werden.
Der Mann unserer Reiseleiterin Jennifer bringt Holger und Roland schließlich mit dem Auto nach San Clemente, so können sie mit uns im Reisebus nach Arizona fahren.
6 Stunden Fahrt ohne Pause liegen vor uns.
Zur Unterhaltung wird gelesen, erzählt, ein paar Kerweborsch Lieder angestimmt.
Immer wieder ertönt zwischendurch der Schlachtruf „ZickeZacke ZickeZacke HeuHeuHeu“.
Während die öde Landschaft draußen vorbeizieht, schlafen manche ein.
Irgendwann singen die Mädels im hinteren Teil des Busses Lieder von „Wind of Change“ über „Halleluja“ bis „Skyfall“
Im vorderen Bereich werden manche Stücke der Kapelle „acapella“ intoniert.
Dann werden durch die Fensterscheiben viele Fotos vom phantastischen Sonnenuntergang gemacht.
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Gegen 21:00 Uhr Ankunft in Kingman, Arizona.
Im Cracker Barrel wird Salat und Maisbrot mit Butter serviert.
Als Hautgang gibt es Hackbraten und Kartoffelpüree mit Soße.
Als Nachtisch folgt noch ein Vanilleeis mit gehackten Nüssen.
Dazu eiskalte Getränke bis zum Abwinken.
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Die ganze Mannschaft freut sich, gegen 23 Uhr in den Betten zu liegen.